WiesenLicht

 

Unser neuestes Projekt beschäftigt sich mit der Produktion und dem System des Cradle to Cradle. Cradle to Cradle bedeutet mehr oder weniger den kontinuierlichen Nutzen von Gebauchsgegenständen, bzw. deren Rohstoffen. Das beinhaltet den Ansatz, dass es keinen Müll gibt, sondern nur Wertstoffe. Allerdings schmeißen wir sie als Gesellschaft noch immer überwiegend weg.

 

So weit es sich um 100% biologische Stoffe handelt und diese kompostiert werden, ist das auch absolut sinnvoll, denn sie kehren damit in den Naturkreislauf zurück. Handelt es sich jedoch um synthetische Stoffe, klingelt bei vielen die Alarmglocke. - Auch deswegen, weil die meißten synthetischen Stoffe Als Schadstoffe klassifiziert sind. - Was also liegt näher, als diese Stoffe zu sammeln und weiter zu nutzen, also "Cradle to Cradle" = "Von Wiege zu Wiege"?

 

Da das Thema mich fasziniert, nutze ich es auch bei meiner neuesten Idee. Dem transportablen Kerzenlicht. Na, das hat der Welt gerade noch gefehlt?! - Bestimmt nicht. Allerdings ist es eine Idee, die dazu beiträgt Müll zu vermeiden und Rohstoffe wieder zu nutzen. Nebenbei fällt ein Produkt an, dass romantische Momente ins passende Licht rückt:

 

Picknicks sind bei meiner Freundin und mir sehr beliebt. Früher nahm ich auch schon mal ein paar Kerzen mit. Allerdings unterließ ich das schnell wieder, weil ich die Lösung, die Kerzen entweder früh auszublasen oder - Öko-Punk - den flüssigen Wachs wegzuschütten, nicht als adäquat erachtet habe.

 

 

Und genau da greift meine Idee!

Eine Kerze in einem verschließbaren Glas. Schon lange sammelten wir die Gläser der Firma Zwergenwiese, die wir mit dem Kauf ihrer Bio-Streiche erwarben. Von Anfang an gefiel uns dass Design, was dazu führte, dass wir jedes Glas aufgehoben haben. Irgendwie wollte ich die irgendwann einmal nutzen.

 

Hätte ich sie weggeworfen, würden sie mit enormem Energieaufwand dem Glaskreislauf zugefügt werden. - Immerhin, Cradle to Cradle greift auch hier und zwar ohne meine Idee. - Was aber, wenn wir Glas nutzen könnten, ohne diesen Energie-Gau auszulösen?

 

 

Und eines Tages wußten wir eine Lösung

Meine Tochter Ana war bei uns und wir gossen Kerzen in Gläser. Das macht uns viel Spaß und ist für meine Tochter stets ein Erlebnis. Ein paar Tage später kramte ich in der Vorratskammer, die Zwergenwiese_gläser kamen in mein blickfeld und mir kam die Idee, wie ich sie nutzen könnte. Auch der Name war sofort klar. Als Ausdruck meiner Achtung gegenüber den Machern und Beschäftigten der Firma Zwergenwiese taufte ich meine Idee "WiesenLicht".

 

Meine Freundin, die ich sofort informierte, war Feuer und Flamme. Sie kaufte am nächsten Tag Dochte und Dochthalter. Und so schmolzen wir an diesem Tag töpfeweise Wachsreste, fertigten die Dochte, klebten sie mit flüssigem Wachs an den Glasboden, fügten zerbrochenen Altwachs hinzu - damit der Docht gestützt wird und nicht zusammenfällt, wenn der heiße Wachs hinzugeschüttet wird - und gossen den geschmolzenen Wachs in die Gläser. - Das i-Tüpfelchen sind farbige Wachsstücke, die vom flüssigen Wachs weißer Kerzen umflossen werden.

 

Rasch fertigten wir ein paar Fotos und ich erstellte in Word das oben abgebildete Plakat. Außerdem fragte ich, auf Anraten meiner Freundin, bei Zwergenwiese an, ob wir unsere WiesenLichter so bewerben dürften. Als am nächsten Tag das "Wir sind einverstanden" in Form einer begeisterten Antwortmail eintraf und wir gefühlte Unterstützung erlebten, ging es uns rundum gut.

 

 

Heute...

...habe ich die Gläser bei einem Freund in seinem BIO-Laden zum ersten Mal ausgestellt. Ich habe sie, auf anraten der freundlichen Mitarbeiterin bei Zwergenwiese, mit dem Etikett "Kein Verzehr!" genau so versehen, wie mit dem Etikett "WiesenLicht". Dazu habe ich aus Pappe, Öko-Tinte, Öko-Papier und Kleber (noch nicht Öko) einen Werbeaufsteller gefertigt, mit dem der Hingucker perfekt ist.

 

 

Utopia

 

Unterstützung in Sachen "Wandlung von der aufwenigen manuellen Produktion zur maschinellen Produktion" habe ich von einem Freund bei Utopia erhalten. Wir haben uns schon jetzt mehrfach ausgetauscht (er ist der Tüftler!), wie wir es anstellen können, den Arbeitsaufwand zu reduzieren...

 

Utopia empfehle ich jedem, der mit übernommenen Konzepten anders umgehen will, als bisher. Die Lösung steckt immer in der Veränderung! Utopia erlebe ich, in Relation zu Xing, als wesentlich freier. - Dort wird mir schon mit Löschung des Profils gedroht, weil ich in meinem Profil geschrieben habe, dass ich die Leistung von Xing nicht als geldwert für eine Premiummitgleidschaft erachte! - Utopia hingegen wird von mir tatsächlich als Kontaktmedium erlebt. Xing war da für mich eher so ein Ding, dass ich als Singlebörse und Möchtegern erlebt habe.

 

Utopia macht, woran Xing noch gar nicht denkt. Natürlich gibt es auch Menschen bei Utopia mit Meinungen, die auf mich prähistorisch wirken. Die gibt es wohl immer und überall. Auch in mir. - WICHTIG für mich: Jeder gibt immer sein Bestes und jeder ist, weil er ist, liebens- und achtenswert.

 

 

  

Kontakt aufnehmen

 

 

Bedingungslose Grundeinkommen

Sozial & Aktiv

KletterKubus

 

Zurück zu Start