Wie nutze ich sie, um anderes erleben zu können?

 

Der Sanfte Weg basiert unter anderem auf der Tatsache, dass wir Gedanken und Gefühle brauchen, um etwas realisieren (in die Welt tragen) bzw. erleben zu können. Hätte Edison damals gedacht „Na ja so ´ne Glühbirne wäre schon was...“ und wäre er dem Gedanken nicht nachgegangen, hätte keine Taten folgen lassen und dabei seine Gefühle missachtet, wäre die Glühbirne wohl nicht von ihm erfunden worden.


Dadurch aber, dass er den Gedanken so dachte, dass er irgendwann zu seinem Glaubenssatz wurde, an dem er seinen Alltag ausrichtete, ist aus dem Gedanken um die Glühbirne auch faktisch eine geworden, denn er hat nach seinen Gedanken und Gefühlen gehandelt. Er hat sich von niemandem abhalten lassen. Selbst nicht von einem seiner Freunde, der ihm sagte, dass es doch aussichtslos sei. Weit über 1000 Versuche hätten ihm das doch nun bewiesen. Edison soll gesagt haben: „Meine Tests haben mir niemals bewiesen, dass es nicht geht. Sie haben mir lediglich gezeigt, womit es nicht geht. Dass es geht, weiß ich.“

Hier kannst du bereits erkennen, wie wichtig Gedanken und Glaubenssätze sind. Deine Gedanken bestimmen dein Erleben, deine Handlungen, dein ganzes Leben. Auch sind sie ein oftmals unbewusster Ausdruck deiner Gefühle. Und umgekehrt erschaffst du unbewusst mit deinen Gefühlen auch Gedanken. Unbewusst ist hier der Schlüssel. So lange du dir nicht bewusst wirst, woran du glaubst, wie die Dinge entstehen, wie du über sie denkst und wie deine Gefühle Licht ins Dunkel bringen, hast du es nicht in der Hand dein Leben so zu verändern, wie du es gerne hättest.


Oft scheinen wir nicht endgültig zu wissen, was wir über eine Sache oder einen Umstand denken. Denn soeben schienen wir ihn „gut“ zu finden und nun auf einmal halten wir ihn für „schlecht“. Wie kannst du so herausfinden, woran du wirklich glaubst?


Deine wahrhaftigen Einstellungen liegen im Zweifelsfall immer im Unterbewusstsein verankert. Bewusst mögen wir mal denken, dass wir Geld haben wollen und ein anderes Mal, dass wir es nicht haben wollen, aber im Unterbewusstsein ist nur eine Meinung abgespeichert und die variiert nicht. Und sie ist jene, welche dich erleben lässt, was du erlebst. Du glaubst, du hast kein Geld? Dann willst du es unterbewusst auch nicht haben. – „Stopp mal! Also ehrlich...“ – Provokant und doch so simpel nachzuvollziehen, wenn du weißt wie. Verlass deine alten Glaubenssätze. Glaube nicht mehr das, was du bisher geglaubt hast.


Glaube an andere Dinge, damit du andere Erlebnisse erfahren kannst. Mach dir bewusst, woran du unterbewusst glaubst! Und dann erfinde dich und deine Moral neu.


Im Unterbewusstsein sind all die Gedanken als Glaubenssätze verankert, nach denen sich unser Leben, unser Erleben, ausrichtet. Ein Glaubenssatz ist ein Gedanke, den du so oft verwendet hast, dass das Unterbewusstsein zu dem Schluss gekommen ist, dass er für dich wichtig ist.


Und damit du dich nicht ständig darum kümmern musst, was wichtig für dich ist und stattdessen das (Er-)Leben genießen kannst, hat die Natur das Unterbewusstsein geschaffen. Es kümmert sich um alles, was für dich selbstverständlich ist und hebt hervor – bringt dir zu Bewusstsein – was es als für dich wichtig erachtet. Dazu an anderer Stelle mehr. Du kannst nur denken, was das Unterbewusstsein zulässt.


Mit dem Sanften Weg kannst du dir bewusst machen, was du worüber denkst und kannst dies, so es sich um selbstzerstörerische, sabotierende oder blockierende Gedanken handelt, zwar nicht löschen, aber einen anderen Gedanken an ihrer Stelle aktivieren. Du kannst also in deinem Unterbewusstsein, das wie eine Festplatte auf einem Computer funktioniert, immer das einprogrammieren, was ab jetzt sinnvoll für dich sein soll. Vorausgesetzt, es ist zu deinem und aller Beteiligten Wohl!


Ein Beispiel: Du sorgst dich immer und immer wieder. Deine Gedanken kreisen mit der Zeit viel mehr um Sorgen und Risiken, als um Chancen und Möglichkeiten. Irgendwann richtet sich dein Unterbewusstsein darauf aus und du nimmst bewusst nur noch das wahr, worauf du dich im Unterbewusstsein selbst mit deinem Tun und Denken programmiert hast, nämlich Sorgen und Risiken.


Die Chancen sind aber immer noch da! Sie existieren parallel zu den Risiken, die du jedoch viel öfter und leichter erkennst, weil sie dir dein Unterbewusstsein nun als wichtig bewusst macht. Dir mag es also vorkommen, als ob überall nur noch Risiken und keine Chancen mehr vorhanden sind. Fakt ist das nicht. Wenn du zum Beispiel jetzt eine Möglichkeit sähest, würdest du eine kurze Zeit über die damit verbundene Chance, aber anschließend wesentlich intensiver über die verborgenen Risiken nachdenken. Und so kommt es, dass du dein Leben nach und nach auf Risikokalkulationen aufbaust. Du wirst ärmer und ärmer. Wenn nicht an Geld, so doch an Lebensfreude und Lebensqualität. Und, du hast es selbst erschaffen.


Wenn du nun von den Gedanken an die Risiken ablässt, was du im Übrigen auch ohne den Sanften Weg kannst, und du mehr und intensiver die Gedanken an die Chancen und Möglichkeiten zulässt, schalten sich die Synapsen in Deinem Gehirn – das sind die Verbindungen, welche die Hirnzellen nutzen, um sich miteinander zu verständigen – anders auf.


Stell dir die Synapsen als eine Art Drehbrücke vor. Die Synapse hat dich bisher dahin geführt, dass du immer wieder an Sorgen und Risiken denkst. Nun wird sie von dir, unter Umständen auch mit fremder Anleitung, gedreht und eröffnet dir neue Wege. Sie hilft dir ab sofort in eine andere Richtung denken zu können. Die neue „Schaltung“ ermöglicht dir, endlich die Chancen und Möglichkeiten wahrnehmen und sie als beachtenswerter bewerten zu können, als das Risiko oder die Sorge. Und zwar dauerhaft. Eine dieser fremden Hilfen ist „Der Sanfte Weg“. Eine weitere sind „Bestellungen beim Universum“ oder auch das „PSYCH-K™“, die „Kinesiologie“ oder das „EFT“.


PSYCH-K™ und "Der Sanfte Weg" haben manche Vorgänge miteinander gemein. Und doch unterscheiden sie sich allein schon in der Vorgehensweise zur Findung und Änderung von Glaubenssätzen. Es gibt in beiden Systemen bereits vorformulierte allgemeingültige Sätze, die dir helfen können, dein Unterbewusstsein neu zu programmieren. Die Sätze vom Sanften Weg sind teilweise denen des PSYCH-K™ ähnlich. Das liegt daran, dass ich Sätze des PSYCH-K™  abgewandelt habe, wenn ich der Meinung war, dass sie nicht ganz dem entsprachen, was ich als hilfreich betrachte... 


 

Kontakt aufnehmen

 

Das Übungsbuch kaufen  

Inhaltsverzeichnis

Probelesen - Vorwort

Die Hilfen

 

 

Zuürck zu Start