Die Meditation


Anleitung zur Meditation:

 

Finde einen Ort der Ruhe. Schalte, wenn technisch möglich, Telefone und Klingel für die Dauer der Meditation aus und sag deinen Lieben, dass du nun Zeit für dich brauchst und bitte sie dir diese einzuräumen.

 

Zünde Dir vielleicht eine Kerze an. Mach es dir heimelig. Achte neben der körperlichen Ruhe, auch auf eine angnehme Umgebung. So wirst Du schneller zu dir kommen können, als anders.

 

Setz dich gemütlich, vielleicht mit geradem Rücken, auf den Boden, einem einem Sitzkissen, auf einen Stuhl oder einen Sessel. - Manche meinen, dass du kerzengrade und in anderen bestimmten Positionen zu sitzen hast. Ich meine, mach was wir gefällt, was sich für Dich gut anfühlt.

 

Sammle dich in der Meditation, in dem du auf deine Atmung achtest und darauf, wo du Muskeln anspannst, die du loslassen kannst. Entspanne sie.

 

Bedenke bitte, dass jede Ablenkung eine Chance ist, bei dir zu bleiben und dich zu sammeln. Du kannst dich durch sie ablenken lassen, oder lernen, sie zu ignorieren. Solche Abschweifung werden dir zu Anfang vielleicht erst bewusst, wenn du schon länger über die Ablenkung nachgedacht hast.

 

Das ist absolut in Ordnung. Freu dich darüber, dass du es überhaupt schon bemerkt hast. Ein Gedankenkarussel aufzulösen ist eine tolle Leistung!

 

Freu dich darüber, auch und finde immer wieder zurück zur Atmung.

 

Atme durch die Nase ein und denk dir dabei das Geräusch des Wortes "so". Atme durch die Nase aus und denk dir das Geräusch des Wortes "ham". Dehne diese gedachten Geräusche so lang, wie der Atemzug dauert. Das hilft dir, dich in der Atmung zu sammeln.

 

Wenn du magst, leg Deine Hände auf Deine Knie oder Oberschenkel so ab, dass die Handflächen nach oben zeigen oder verschränke deine Hände mit den Handflächen nach oben, so dass sich die Daumenkuppen berühren in deinem Schuß.


Stell Dir vielleicht einen Wecker, damit Du die Zeit loslassen kannst, du aber trotzdem meinst zu einem bestimmten Zeitpunkt aufhören zu wollen.

 

Den nachfolgenden Text kannst du dir auf eine CD sprechen oder auf ein Band. Vielleicht mit leiser Hintergrundmusik oder Naturgeräuschen. Entwirf deine eigene Entspannungs-CD! Oder lass dir den Text von einem Freund oder von deinem Partner in Ruhe vorsprechen. Mit Pausen zwischen den einzelnen Sätzen. Ist der Text zu Ende und gehen deine Augen "wie von selber auf", könnt ihr die Rollen tauschen.

 

Du kannst dir den Text auch selber vorlesen, währen du dich in deiner Atmung, in deiner Ruhe und Entspannung sammelst. Dann bleiben deine Augen eben auf, das ist auch in Ordnung.

 

Ich nutze bei der Atemmeditation Mantras. Das sind, entgegen dem weitverbreiteten Glauben, keine Worte (dann würden sie als Sutras bezeichnet), sondern der Natur nachgemachte Geräusche. Die Mantras "so" und "ham", die ich nutze,  immitieren das Geräusch des Ein- und Ausatmens.

 

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