1. Ausgangsposition:

 

Gehe mit Deinem Partner mit Hilfe des Kinesiologischen Muskeltests in Kommunikation.

(Welcher Arm wird bevorzugt? Stellt euch leicht versetzt voreinander, lege eine Hand auf die

 

Schulter des Partners und umfasse mit der anderen das Handgelenk von oben mit dem Daumen nach unten)

 

Lasse Deinen Partner z.B. zuerst einen Satz formulieren, von dessen Wahrheitsgehalt er überzeugt ist. Z.B.: „Ich heiße... (Name des Partners)" Danach sagst du: „Halten.", was bedeutet, dass der Partner nun seinen Arm in exakt der Position hält, obwohl du hiernach für ca. 2 Sekunden einen leichten bis mäßigen konstanten Druck auf sein Handgelenk nach unten hin ausübst. Frage danach, ob der Druck angenehm war. War er das, testest du danach bitte eine unwahre Aussage. Z.B.: „Ich heiße... (Name einer anderen Person)." Sage danach wieder „Halten." Und drücke genau so, wie zuvor.

 

 

2. Glaubenssatz finden:

 

Frage: „Gibt es einen Glaubenssatz, den wir nun testen können?" Dann sag wieder „Halten" und drücke ebenso, wie bei den vorangegangenen Tests mit leichtem bis mäßigem Druck. Gehe so auch weiterhin vor:

Ist die Aussage „stark", frage weiter: „Steht der Glaubenssatz auf den Themen-Blättern?" Ist die Aussage „hart", fahre fort, den Glaubenssatz zu finden. Nutze das Ausschlussverfahren: Kläre als erstes, auf welcher Seite der Satz steht. Teste nach einander: „Seiten 1-4?". Dann „Seiten  2 oder 3", „Seite 2?" usw.  - Mit den Glaubenssätzen pro Seite geht es ähnlich: Frage nacheinander „Handelt es sich um einen der Sätze von 1-20, 2-10, 3-5, 4?".

 

2.1. Glaubenssatz neu formulieren.

 

Ist es sinnvoll den Glaubenssatz neu zu formulieren (Die Frage „Steht der Glaubenssatz auf den Themen-Blättern?" bringt ein „weiches" Ergebnis. „Macht es Sinn, den Glaubenssatz neu zu formulieren?" bringt ein „starkes" Ergebnis), lasse deinen Partner die Augen schließen und einen Satz, ein Wort oder Thema finden. Dann teste: „Handelt es sich um...?"

 

Ist das Ergebnis „stark", finde einen Satz, der „positiv, ich-bezogen und in der Gegenwart" formuliert ist. Beispiel: Ihr habt getestet, dass es sich um das Thema „Eifersucht" handelt. Ein positiver Satz hierzu kann sein: „Ich gönne jedem das seine und bin mit dem, was ich habe zufrieden." Teste die Aussage.

 

 

 

3. Den gefundenen Satz auf der „Speicherplatte" des Unterbewusstseins neu „programmieren" 

 

Stellt fest, auf welche Art Dein Partner zuerst seine Füße und danach seine Arme „überkreuz" hält. So findet

Ihr die Position, in welcher der Satz schnellstmöglich im Unterbewusstsein gespeichert werden kann.

 

Nun verschränkt der Partner seine Finger ineinander und legt die Hände in den Schoß oder vor die Brust,

so, wie es ihm beliebt. Dann schließt er die Augen, „schaut" nach unten und wiederholt den gefundenen Satz

so lange, bis er entweder gefühlsmäßig, körperlich oder gedanklich glaubt, dass der Vorgang der

Umprogrammierung abgeschlossen ist. Dann öffnet er seine Augen.

 

 

4. Nachtest

Teste nun den gerade verankerten Glaubenssatz. Ist das Ergebnis „stark", so habt ihr es geschafft. Ist es „weich" lasse deinen Partner weiter machen.

 

 

5. Weitere Glaubenssätze.

Findet nun heraus, ob ihr noch weitere Glaubenssätze verändern könnt. „Macht es Sinn einen weiteren Glaubenssatz zu testen?"

Und beginnt wieder ab Punkt 2.

 

 

6. Freut euch über jeden veränderten Satz!

Denn das ist die Bestätigung für alles und jeden, dass ihr genau das nun auch erleben mögt.

 

 

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