Einen Vortrag halte ich am liebsten frei und ohne Hilfsmittel. Der Vorteil dabei ist der, dass der Vortrag grundsätzlich exakter auf die Zuhörenden, bzw. die an ihm Teilnehmenden ausfällt.
Vorträge sind bei mir sowohl vor Einzelpersonen, kleineren, größeren oder großen Gruppen von Menschen möglich. Ich gebe gerne zwischendurch oder im Anschluss die Möglichkeit Fragen zu stellen und Gegenthesen aufzuzeigen, da dies die Möglichkeit der Reflektion des Gesagten/Gehörten darstellt. Ich bitte während dieser Zeit darum, die Fragen und Gegenthesen sowohl sachlich, als auch emotional und, vor allem, grundsätzlich höflich vorzutragen.
Vorträge halte ich entweder zu der Methode Der Sanfte Weg, zum Thema des Integralen Yoga oder über meine Weltsicht, die ich sowohl auf der Information von modernen Erkenntnissen, als auch auf alten Weisheiten aufgebaut habe.
Für mich gilt dabei, wie bei jedem anderen Thema ein Zitat, das Buddha zugesprochen wird:
"Glaube nichts, egal wo du es liest oder wer es gesagt hat. Auch nicht, wenn ich es sage. Es sei denn, es stimmt mit dir und deinem gesunden Menscheverstand überein."
Mit meinen Worten:
"Sammle Informationen zu Themen aus jedweder Richtung und lasse sie offen auf dich wirken. Dann glaube das, was dir dein Herz und dein Intellekt sagen. Achte hiernach auf die Spiegelungen, die du erlebst und schau, ob sie kongruent zu deiner Meinung sind."
Wer seine Gefühle bei der Meinungsbildung prinzipiell dem Intellekt unterordnet, begeht oftmals den Fehler, nicht zu berücksichtigen, dass nur 4% der von uns Menschen erlebten Wahrheiten wissenschaftlich erwiesen sind.
- Wer ist zum Beispiel Gott?
- Was ist Liebe?
- In wie viel Dimensionen existieren und wirken wir?
Wenn neue und bereits bekannte Informationen in einem Menschen aufeinander prallen ist schnell zu erleben, was als Quintessenz aus Platons Höhlengleichnis gezogen werden kann:
"Der Mensch glaubt lieber eine ihm bekannte Wahrheit, die unter Umständen längst überholt ist, als eine ihm fremde Wahrheit, welche auf moderne Erkenntnisse aufgebaut ist."
Das ist ein Aspekt der Evolution. Es setzt sich nur durch, was das Potential dafür hat und auich eine Entsprechende Ausweitung erfährt. Entsprechend ist die persönliche Einbringung.
Immer wieder erlebe ich Menschen, die viel kritisieren, sich jedoch selber nicht bewegen. Dabei, denke ich, ist die Aussage, welche Mahatma Gandhi essenziell:
"Sei du selbst die Änderung, die du dir im Erleben wünchst."
Ein gesundes Miteinander mit anderen ist, meiner Meinung nach, nur dann möglich, wenn ich gesund mit mir selbst umgehe. Da spielt im Wesentlichen der Aspekt der Authentizität hinein. Ein weiteres interessantes Zitat zu diesem Thema ist eines, welches aus dem chinesischen Kulturkreis stammen soll und wie folgt lautet:
"Ein Schüler und ein Meister wohnen idealerweise 1000km weit voneinander entfernt."
Hintergund dieser Aussage ist, denke ich, der auch von mir genutzte Denkansatz, dass jeder fehlbar ist und kein System an Hand des Ausdrucks eines fehlbaren Menschen zu 100% zur Wirkung kommt. An Hand des vorab zitierten Satzes kannst du dir auch bewusst machen, wieso im asiatischen Kontinent Fehler gefeiert, während sie hier als Makel angesehen werden: In Asien sind sich die Mesnchen darüber bewusst, dass jeder fehler die Möglichkeit zur Optimierung, zum Wachsen darstellt.
Daher denken manche westlich orientierten Menschen, wenn sie einen Fehler bei einem Ratgeber finden, dass dieser nicht wahrhaftig sei, da er ja Fehler macht. Doch meist ist diese Art zu kritisieren zu dem auch noch ein Ausdruck von mangelnder Flexibilität Der Kritisierende möchte lieber weiter machen, wie er es gewohnt ist und sucht, mitunter Hände ringend, nach Gründen, dies auch vor sich rechtfertigen zu können.
Fehler machen wir alle, unabhängig davon, ob wir erleuchtete Momente haben oder gar selbst erleuchtet sind. Die Frage der Authentizität klärt sich mit der Art, wie mit Fehlern umgegangen wird, denke ich.
Wie ich Vorträge vorbereite kannst du am Beispiel des Vortrags zum Thema "Integraler Yoga" empfinden.
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