Kurs für Einsteiger


Inlinekurse

biete ich sowohl für Kinder, Erwachsene, als auch für gemischte Gruppen, wie auch für Einzelpersonen, an.

 

Was wird geübt?

Das Erste was wir bei einem Einstiegskurs üben ist es so zu gefallen, dass du dabei so gesund wie möglich bleibst. - Ironie des Schicksals, dass auch ich während eines Kurses so schmerzhaft auf mein Steißbein stürzte, dass ich nach Atem rang. Die Aufgabe die ich hieran erkannte: Achtsamser mit mir selbst zu sein, auch wenn ich für andere da sein möchte. 

 

 

Die Fallschule

So zu fallen, dass der Körper möglichst gesund bleibt will geübt sein. Die nachfolgenden Grund- und Aufbaureglen sind dabei meiner Meinung nach sehr hilfreich:

 

1. Grundregel:

Passende* und passend angelegter Schoner tragen! Die entsprechend passenden Schoner passend angelegt sind die Voraussetzung hierfür. Zu kleine oder qualitativ minderwertige Schoner sind daran zu erkennen, dass ein Sturz aus dem Stand auf die Knie schmerzhaft ist. Mit passenden Schonern kannst du hingegen auch 20 Mal hintereinander auf die Knie fallen und es ist noch immer schmerzfrei. Schoner sollten auch passend angezogen werden! Also in den Stretchteil und zusätzlich Kletten!

 

2. Grundregel:

Nach vorne fallen.

 

3. Grundregel:

Erst aus dem Stand das Fallen üben!

 

Aufbauregel:

1. Erst auf die Knie fallen. Und zwar so oft, bis der Übende tatsächlich nur auf die Knie fällt. Hilfreich wenn hier eine Wiese nutzbar ist, um die ersten Stürze auf weicherem Untergrund zu üben. Psychologisch gesehen gelingt der Sturz so mitunter einfacher.

 

2. Dann auf die Knie fallen lassen und den Oberkörper nach vorne bringen um hiernach mit den Ellbögen aufzukommen.

 

3. Erst wenn das alles sitzt, sollte der Kniefall, weiteres Abfangen des Sturzes über die Ellbögen mit dem 3. Teil, dem Sturz auf die Hände vollendet werden. Die Finger zeigen hierbei in einer Überstreckung zum Himmel, damit sie gesund bleiben!

 

Dann wird das gesamte Prozedere mit langsamem Tempo geübt um danach mit höherem Tempo geübt zu werden. Hier fallen dann, genau so wie im weiteren Ablauf des Kurses, jene auf, die nicht lang genug geübt haben. Nämlich dadurch, dass sie schmerzhaft, oder zumindest unkomfortabler stürzen. Mitunter sieht das so aus, dass zwar schon auf die Knie gefallen, aber dann dierekt auf die Hände gekippt wird. - Und dabei besteht die größere Gefahr, dass der Sturz gesundheitliche Folgen hat, als wenn der Sturz über dieEllbögen abgefangen wird!

 

Doch was tun, wenn ich nun anders gestürzt bin, als ich es wollte? Ganz einfach: Mindestens 10 Mal wieder den Sturzablauf üben, damit die entsprechende Synapsenschaltung im Hirn, welche für den routinierten Ablauf ebie einem Sturz gebraucht wird, zustande kommt. Gern auch aus dem Stand heraus.


 

Hilfreiche Grundtechnik beim Skaten

Fast jedeR, der/die länger Inlineskates gefahren ist hat das schon einmal erlebt: Irgendwann sieht die vordere Rolle irgendwie so "schief" aus. Ursache ist ein entsprechender Fahrstil, der dazu führt, dass die Rollen vorzeitig verschleißen. Das mindert dann zum einen den Fahrkomfort, da je schräger die Rollen abgelaufen sind, der Skate um so instabiler wird, wie auch den Inhalt des Geldbeutels, da schneller der Kauf neuer Rollen ansteht, als auch, dass das Fahren kraftzehrender ist.

 

 

Fersendruck- Das A und O des effizienten Skatens

Wer effizient fahren will, drückt sich als nicht mit dem Fuß über den Großzeh nach hinten hin weg, sondern mit der Ferse zur Seite. Denn wenn über die Ferse zur Seite gedrückt wird, wird der Druck gleichmäßig auf alle Rollen gebracht und das anfangs kompliziert erscheinende Tauschen der Rollen, bleibt so noch fernere Zukunft. Außerdem ist es kraftsparender, da mehr Energie in die Vorwärtsbewegung gegeben wird und das Bein nicht den Vorwärtsdrang so stark bremst, wenn es seitlich zum Körper zurückgezogen wird.

 

Den optimalen Ablauf des Fersendrucks kannst du lernen und üben, wenn du dich mit den Füßen parallel hinstellst, die Knie beugst und die Unterarme auf den Oberschenkeln ablegst. Nun drückst du mit den Fersen nach außen. Aus dem Schwung heraus werden danach der Fuß dann zehenwärts nach innen gedreh, um in die Grundposition zuruück zu kommen. So kannst du laufen, ohne einen Skate vom Boden zu heben.

 

Das Gleiche geht dann auch rückwärts, wenn du bei dieser Übung versiert genug warst. Beim rückwärtigen  Auseinanderdrücken ist es hilfreich die Füße zehenwärts nach innen zu positionieren, damit du leichter den Druckso auf den Untergrund bekommst, dass du nach hinten rollen kannst.

 

Um das "Im-Kreis-Fahren" zu lernen ist es hilfreich sich erst einmal im Gleichgewichthalten zu üben. Nach jedem Schritt, wird der Fuß, über den der Druck auf den Untergrund gerbacht worden ist bewusst länger in der Luft gehalten. Wer das oft genug übt, traut sich dann auch eher aufbauende Übungen zu machen.

 

Eine davon ist es, die T-Stellung der Füße zu üben. Dabei geht es darum, sich so hinzustellen, dass (z.B.) der linke Fuß nach vorne und der rechte 90° versetzt zur Seite zeigt. Die Bremse des rechten Schuhs zeigt nun zum Knöchel des Linken Fußes. T-Stellung eben. Nun drück dich über den linken Fuß nach rechts hin ab und rolle etwas. Wiederhole die Übung, so lang du magst.

 

Eine drauf aufbauende Übung ist der "Charly Chaplin". Hierbei nimmst du einen Partner oder stellst dich vor so etwas wie einem Geländer oder ähnlich und hältst dich daran fest. Nun siehst du zu, dass du die Füße so weit wie möglich nach außen drehst. - Du erinnerst dich, wie Charly Chaplin gelaufen ist? - So sieht es im Idealfall aus. Beide Füße bilden eine Linie. Nun kann dich dein Partner seitlich wegbewegen, bzw. du dich an einem Geländer selber seitlich bewegen.Danach übe dieses seitliche Rollen freihändig.

 

Darauf aufbauend kannst du weiter üben: "T-Stellung" und dann in den "Charly Chaplin" übergehen. Für einen Kreisbewegung brauchst du den nicht in einer exakten Linie zu machen, was die wenigsten von uns können, sondern eben nur so weit, dass du leicht in eine Kreisbewegung kommst.

 

Bist du so weit gekommen, ist das Weitere leichter als ohne die Vorübungen:

Du stellst dich beispielsweise mit Charly-mäßig gegrätchten Beinen so hin, dass die Füße einen Teil eines Kreises andeuten. So weit die Knie beugen, dass du die Unterarme auf die Oberschenkel legen kannst und das dann auch machen. So hast du eine stabile Ausgengsposition. Nun drückst du du die linke Ferse nach außen und schiebst dich so nach rechts. Während des Rollens ziehst du die linke Ferse wieder nach innen, um den linken Fuß von dort aus wieder erneut nach außen zu drücken. Jetzt kannst du damit im Kreis fahren.

 

 

Weitere Kurs-Inhalte:

 

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