Vertrauen schaffen, Kontrolle abbauen. Bildung für alle. Immer umfassender das Vorleben und dafür einstehen, was ich für sinnvoll erachte und was mich bewegt. Begeistert sein, weil der Geist das Einzige ist, was wir besitzen. Für Veränderungen sein, weil das Leben eine eintige Veränderung ist. Vertrauensvoll, hoffnungsvoll querdenken, in Worte fassen und handeln, weil wir uns mit zögerlichem und ängstlichem Konformdenken und Gleichhandeln das selber engebrockt haben, was gerne anderen als Schuld in die Schuh geschoben wird.
Ich bin lieber ein hochbegabter und scheinbar arbeitsloser Mensch, als ein Mensch der seinen Job mittelmäßig macht und dafür zu Recht ein Sklavensalär erhält, egal wie hoch das auch ausfällt. Opel auch würdevoll sterben lassen, weil ea an der Zeit ist und wir wieder zu lange einen Industriezweig ängstlich gepäppelt haben, nicht nach der Kohle nun auch in der Autoindustrie den gleichen Fehler noch einmal machen müssen und weil es mitunter sinnvoller ist, Angst zu haben und sich mutig dem Wandel zu stellen, als weiter feige Flickschusterei zu betreiben, die den Schmerz lediglich verzögert und am Ende um so umfassender erleben lässt. Abwrackprämie... Ich bin für eine Abwrackprämie für die alten Systeme. Egal, ob es sich dabei um das Gesundheitssystem, das politische System, das Wirtschaftssystem oder um unser gesellschafliches System handelt.
Eindeutig stehe ich für eine Parteilosigkeit, weil ich lieber meine Macht selber in die Hand nehme, als sie an einen Gehorsam abzutreten. Ein Bedingugnsloses Grundeinkommen mag ängstigen, doch gibt es Sozialschmarotzer auch bereits in diesem System. Und, wo werden mehr Schmarotzer und Verweigerer entstehen? In einem System, dass den Einzelnen nicht in seiner Individualität fördert, ein soziales Miteinander zwar dahergeredet, aber nicht vorgelebt wird oder in einem System, in dem sich jeder selber finden und anderen helfen kann, weil er tun und lassen kann, was er für sinnvoll hält?
Umdenken! Isaac Newton lag, verständlicher Weise, daneben. Das Unviserum ist genau so wenig eine Machine, wie der Mensch überwiegend rational denkt oder handelt. Demnach ist es sinnvoller die Weltanschauung, unsere Anschauung über uns selbst und all unsere System zu überdenken und anzupassen. Tradition hat nur dann Vorteile, wenn sie der gewünschten Veränderung förderlich ist. Ein Mensch und seine Unternehmen, seine Unternehmungen sind so gut, wie der Geist, der ihn ausmacht. Wessen Geistes Kind will ich sein? Das der Haderer oder dass der DRaufgänger? Weder noch. Ich achte auf meine Angst, bereits im Ansatz. Und zwar so, dass ich genau so auf sie höre und nach ihr handle, wie ich mutig nach vorne ausschreite oder auch einen Schritt zur Seite oder auch nach hinten hin trete. Im Sturm nach vorne zu gehen lohnt meines Erachtens nur dann, wenn ich entweder genug Kraft und Audauer habe diesem zu trotzen oder wenn ich weiß, wo die stormbewährten Schutzhütten stehen und sie auch aufsuche..haben danach zu verändern.
Ich stehe nicht für Materielles oder Monetäres zu forderst. Ich stehe für ein nachhaltigeres Miteinander. Doch bin ich auch für Materielles und Monetäres. Allerdings bin ich dafür, wie ich dann für die Emotio bin, wenn Emotio der Schlüssel ist und ich für die Ratio bin, wo sie uns mit Leichtigkeit zu überleben hilft. Überleben tut übrigens nicht der Stärkere. Überleben wird der, der in eine rGruppe lebt, die sich am Besten angepasst, am Besten an die Natur angepaßt hat. Das mag auch die Gruppe sein, die scheinbar wider der Natur handelt. Denn Evolution ist immer scheinbar wider der Natur. Doch Evolution und Quantensprünge sind zwar durchaus alltäglich, doch erleben wir sie nicht jeden tag. Dass überlebt, wer am Angepasstesten ist, dass wußte schon Darwin. Doch woran passe ich mich an? An ein System, dass der Natur zuwider ist, oder an ein System, dass der Natur entspringt? Da liegt das Kreuz verborgen!
Kann es eine pauschale Antwort für irgendetwas geben? Können wir aus der Geschichte auch lernen, dass Pauschalisieren zu Verdrängung führt? Können wir lernen, dass so wenig Gesetze und Regeln wie möglich, die Meschheit nach vorne bringen? Können wir jetzt lernen, dass Gier und Zügellosigkeit die Mittel sind, die entstehen, wenn wir Ethik und Moral nur belächeln, weil wir ihre Macht verkennen? Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir? Ganz einfach dann, wenn erst später die Zeit reif ist, damit unsere Nachfahren diese Idee zum Ausdruck bringen.
Denn dass das Konzept eines sozialen Kapitalsimus der Weg der Gegenwart, spätestens aber unserer Zukunft ist, erkenne ich daran, dass der Sozialsimus genau so gescheitert ist, wie der Kapitalismus. Die Welt ist eben, meiner Erachtens nach, doch eine Welt des "sowohl als auch" und keine des "entweder oder". Yin und Jang. Das Eine entsteht immer aus dem Anderen. Das Gegenteil ist immer auch ein Teil des Anderen.
Alles, was von Menschenhand entstand, war immer zuerst Gedankengut, ein Gedanke, auf dem andere aufbauten. Auch Harv T. Eker kommt in seinem Buch "The Millionairs Mind", deutscher Titel "So denken Millionäre", zu dem Rückschluss, dass es (auch) die Gedanken sind, die darüber entscheiden, ob ein Mensch finanziell reich oder arm ist und ob er es bleibt. Für mich ist sicher, dass wer etwas nachhaltig verändern will, dies auch schnell und effizient machen kann. Und zwar dann, wenn die Zeit dafür reif ist und er seine Gedanken, seine Prioritäten, die Grundlage seiner Rede- und Handlungsweisen, verändert und den Geist in sich findet und in immer mehr seiner Gedanken, Worte und Handlungen ausdrückt. Berufung und Sinnfindung sind genau so Schlüsselthemen zum Erfolg, wie Meinungen und Handlungen.
In unserer Welt gibt es unendlich viele Wahrheiten, die sich offensichtlich zu widersprechen scheinen. Das Glas ist halkb voll. Das Glas ist halb leer. In der fraktalen Mathematik (Nachfolgerin der Mathematik), der Quantenphysik (Nachfolgerin der Physik), der Elektro-Chemie (Nachfolgerin der Chemie), der Biologie, der Soziologie, der Bewusstseinsforschung haben Theoretiker und Praktiker Erkennisse erlangt, die in anderen Wissenschaften und in der Wirtschaft Einzug halten. - Im früher auf diesen Wissenschaften aufbauenden Bereich der Medizin wird, scheint´s, weiter geschlafen. Daher ist sie für mich Heute das, was sie vorgibt nicht zu sein: Ein Glaubenssystem und keine Wissenschaft.
Semco in Brasielien zeigt genaus so auf, wie Götz Werner mit seiner DM-Kette, wie wichtig es ist Hierarchien abzubauen. Die Mitarbeiter durch größtmögliche Eigenverantwortlichkeit eizubinden und ihre Meinung in Entscheidungsprozessen einzubinden ist genau so wichtig, wie den Kundenwunsch aufzugreifen. Leiter ist stets der, der die meißte Erfahrung oder die größte Vision hat. Und das ist selten der Chef eines Unternehmens. Dezentralisierte Unternehmensmodelle, welche den Mitarbeitern und den Kunden vertrauen sparen viel Geld (Markanalysen, Marketing, Controlling) und ernten ein kaum vorstellbares Maß an Loyalität. Ein interessantes Buch mit dem Titel Quantesprung der Führungskunst, befasst sich mit solchen Aspekten und erschien bereits 1997. Ein weiteres in den 90ern verlegtes Buch ist die Lektüre Das Semco System. Semco zeigt auf, wie der Umsatz gigantisch gesteigert werden kann, wenn Mitarbeiter anders involviert werden. Immer mehr Menschen, und darunter auch Unternehmer, erkennen, dass es sinnvoll ist das anzunehmen, was sie erleben, anstatt Dinge als unerwünscht abzulehnen, weil sie nicht aus dem Bereich oder auf die Art erlebt werden, woher und wie es gewünscht wird.