Berater und Klettertrainer in Personalunion

So Vieles lief in meinem Leben anders als erwartet. Mit so Vielem war ich unzufrieden und wollte den Zusammenhang nicht erkennen. Bis ich vor etwa zwei ein halb Jahren erkannte, was es heißt, dass der Weg das Ziel ist.

Heute erkenne ich, wieso es außerdem hilfreich ist, dass ich meiner Neugierde gefolgt bin und mich in so vielen und auch teils extrem berufsfremden Berufssparten orientiert habe.

Während früher der Stolz eines jeden Angestellten eine langjährige Firmenzugehörigkeit war, wuchs ich in einer Zeit des Wandels auf. Haben mich vor einigen Jahren noch manche gefragt, wer mich denn einstellen oder mit mir eine Kooperation eingehen wolle, wo ich so oft etwas anderes getan habe, so ist das Heute von Nutzen.

Wer mich um eine Antwort oder einen Rat bittet, der geht selten leer aus. Weil ich Vieles erlebt habe, was die nicht erleben, die immer bei ein und demselben Arbeitgeber geblieben sind.

Und das gilt für alle Bereiche.

Das ich früher getanzt habe, hilft mir Heute beim klettern. Dass ich in vielen Sportarten reingeschnuppert habe, half mir ein ausführliches Dehnprogramm zu erstellen.

Meine Unruhe führte mich nach Jahrzehnten zur Meditation und meine Unausgeglichenheit führte mich zu mir selbst.

Als Masseur kam ich zum Versicherungsfachmann, zum Autoverkäufer über die Müllabfuhr zum Großhandel und zurück zum Masseur. Ich kam als Chefanimateur nach Spanien und begann dort beim Film.

Später kam ich zum Heilpraktikerberuf und endlich zur energetischen Beratung, die in meinen Ohren noch immer ein wenig nah esoterischer Spinnerei klingt. Da habe ich wohl noch etwas zu verändern.

Was wird der nächste Schritt sein?

Manch erklären mich ob meiner Ziele für unstet, da sie glauben, dass wenn ich ein neues Ziel habe, das andere nicht verfolge.

Doch das ist ihre Sicht. Aus meiner Sicht folge ich dem Fluss. Das Berghotel kam nicht leicht zu uns, bleibt aber in Reichweite. Also lasse ich es los und warte, was sich daraus ergibt.
Die Tätigkeit als Berater lief lange Zeit auf Sparflamme, also schrieb ich ein Buch und sah mich um, was sich mir ergibt. Es ergaben sich Kletterkurse und so machte ich gerade den Trainerschein in diesem Bereich.

Was kommt nun? Die eigene Kletterhalle, die ich mit einem Schulungszentrum kombiniere? Eine Teilzeitbeschäftigung als Klettertrainer, damit ich noch mehr Wissen erwerbe, um eine Kletterhalle gewinnbringend führen zu können?

Ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass ich mich zu jedem Schritt führen kann, wenn ich offen bin für Veränderungen. Berghotel, Ausbilder, Trainer, Kletterhalle, Autor... Das alles sind wertvolle Erfahrungen für mich und ich erkenne einen Zusammenhang zwischen ihnen.

Die Zukunft wird zeigen, ob es der ist, den ich sehe, oder ob es einen anderen tieferen Sinn gibt.

Ich begnüge mich derweil damit, Spaß zu haben und dass zu machen, was sich mir bietet.

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