Guten Morgen!
Zum Geldverdienen:
Vielleicht liegt es daran, dass wir, wenn wir arbeiten unseren Sinn zum Ausdruck bringen. Und wenn wir einer Arbeit nachgehen, können wir uns vor, während und nach der Arbeit wohl fühlen.
Tun wir das und haben auch das Ziel finanziell erfolgreich zu sein - sprich: viel einnehmen zu wollen -, bedarf es u.U. lediglich noch einer Umpragrammierung im Unterbewusstsein. Oder?
Ich denke schon, dass es sich so verhält. Wer trozdem nicht das bekommt, was er als für seine Arbeit angemessen erachtet, der kann sich das Beispiel mit dem Bauer zu Nutze machen, der aussäht und wartet. Auch wenn er Tage lang keine Entlohung für sein Tun erlebt, weiß er doch, dass sie dabei ist, zu erscheinen.
Ein Bauer, der dann offen und vertrauensvoll bleibt, wird auch beim wachsen seiner Saat ruhig bleiben. Auch dann, wenn es Hunde und Katzen regnet, oder eine Dürrezeit die Ernte zu bedrohen scheint.
Ein Bauer, mit entsprechendem Bewusstsein, weiß, dass es immer mal eine fette und auch immer wieder mal eine magere Ernte gibt. So ist das eben. So funktioniert alles im Leben. Wellenartig. Ebbe und Flut.
Gut tut der Bauer daran, der sein Leben nach dem ausrichtet, was er durchschnittlich erntet. Wenn er das nicht tut, kann es sein, dass er seine Existenz auf´s Spiel setzt.
Ursache und Konsequenz:
Letzteres scheinen einige "Immobilien-" und "Kredit-Bauern", kurz die "Hyper-Konsum-Bauern" unter uns, in den letzten Jahren getan zu haben.
In den USA wurde das Gestern wieder einmal deutlich. Endlich hat die US-Regierung nicht mehr mit Steuergeldern geholfen. Wo käm ein Land hin, wenn es ein Verhalten der Wirtschaft so weiterhin unterstützt, wie die US-Regierung es noch tat, als es Lynch und Konsorten mit Finanzmitteln aushalf?
Hilft es einem Kind, wenn es ein "wenig vorteilhaftes" Verhalten immer wieder zum Ausdruck bringt, obwohl die Eltern ihm stets danach die Konsequenzen abgenommen haben?
Ich denke, es hilft mitunter manchmal mehr, dass Kind die Konsequenz selber tragen zu lassen, damit es durch ein unangnehmes Gefühl lernt, dass das, was es getan hat, weniger hilfreich ist und das Kind so über ein anderes Verhalten nachdenken kann.
Erfolg als Konsequenz:
Wir alle haben die Möglichkeit, im Falle des nicht erlebten Erfolges nachzudenken.
Üben wir uns in Geduld, weil berechtigte Hoffnung besteht, dass der Erfolg auch eintrifft (Hilfreiche Zeichen: überwiegend Wohlgefühl. Vor, während und nach der Aktion) oder wenden wir uns einer anderen Sache zu, weil wir durch immer neue Blessuren erkennen können, dass unser bisheriges Verhalten nicht zum Ziel führt, sondern exakt in die Gegenrichtung?
Wir erleben es. Täglich. Hilfreich handeln die, die ihren Erfolg erleben und das Leben genießen. Wer erlebt, dass er stets kämpft, sich unwohl fühlt und mäckert, der mag (schnell?) schauen, ob er nicht anders handeln oder sich andere Ziele setzen möchte. Und er kann seinen Mißerfolg als wichtigen Schritt dorthin erkennen. Denn ohne ihn hat er es bisher nicht erkannt.
Liebe Grüße
Axel
Kommentar scheiben