Hallo,

und Nu? Wie nehme ich die Dinge so an, dass ich meine Wunscherfüllung erlebe?

 

In dem du annehmen auf das ausdehnst, was du bisher ablehnst.

 

Annehmen ist das Gegenteil von ablehnen. Wer das ablehnt was er erlebt, lehnt auch ab, durch das was er erlebt zu wachsen, bzw. zu lernen. Und wer das macht, tut sich im allgemeinen eher schwer seine Wünsche erfüllt zu bekommen.

Wer feststellt, dass er durch Unaufmerksamkeit schon hingefallen ist, kann zum Schluss kommen, dass die Aufmerksamkeit auch ein Schlüssel für ein zügiges und gesundes Vorankommen ist. Dazu muß ich nicht einmal selber fallen.

 

Annahme bedeutet ferner auch, dass ich genau hinschaue.

Wenn ich genau hinschaue, kann ich nämlich erst erkennen, wie die Struktur dessen ist, was ich ablehne. Und erkenne ich die Struktur dessen, kann ich auch die Struktur in mir erkennen, die es erschafft. Und erst dann kann ich mich ihr annehmen und im Geiste (Unterbewusstsein) verändern, was die Realtität anzieht.


Wer also glaubt, dass er einfach ablehnen kann was er nicht mag, in dem er sich lediglich in irgendeiner Form abwendet, löst zum einen das, was er ablehnt nicht auf und zum anderen auch nicht die Struktur, mit der er selbst zur Erschaffung dessen beigetragen hat, was er ablehnt. Das erklärt auch wieso

Ho'oponopono funktioniert.



Wer also erleben will, dass seine Wünsch erfüllt werden, nimmt sich am Besten erst dem an, was er als "nicht-Wunsch" erlebt und im ersten Affekt ablehnen will, damit er im Folgenden erkennt, was er erschaffen hat und womit er dies tat.



Im Kybalion, der Schrift der Hermetiker, soll folgendes dazu stehen:



"Die Halb-Weisen erkennen die Verhältnismäßige Unwirklichkeit des Universums (dass alles zu gleich Energie und auch Materie ist)und meinen, sie könnten seinen Gesetzen trotzen. (Verdrängen, dem ausweichen, was sie erschaffen)

Das sind eitle, hochmütige Narren. Ihre Narrheit wird sie gegen Felsen schleudern und die Elemente werden sie zerreißen.(sie stellen fest, dass sie das erleben, was sie vermeintlich nicht erschaffen und verfallen dem Zweifel)

Der wahrhaft Weise kennt das Wesen des Universums(Alles entsteht durch den Geist, durch die Intention, durch das All(umfassende))und wendet das Gesetz gegen die Gesetze an (erschafft durch Veränderung seines Geistes andere Erlebnisse), das Höhere (Der Geist) gegen das Niedere(Die Erlebnisse)

Durch die Kunst der Alchemie(die Dinge zu Wandeln) verwandelt er das Unerwünschte in das Wertvolle und triumphiert.

Meisterschaft zeigt sich nicht in anormalen Träumen, Visionen oder fantastischen Bildern und Lebensweisen, sondern im Gebrauch der höheren Kräfte (Geist) gegen die niedriegeren(Erlebnis).

Der Weise entkommt den Qualen der niederen Ebenen(Zweifel, Frust, Wut, etc.) dadurch, dass er höher schwingt. (den Sinn des Ganzen erkennt und sich darüber freut)

Verwandlung, nicht hochmütige Verleugnung ist die Waffe des Meisters."


Das ist des Rätsels Lösung, wieso manche zweifeln und frustriert sind, während andere erleben, wie sie Freude und Reichtum erschaffen.

Alchemie in der Kunst des Wandels von Gefühlen (Geistige Alchemie) ist der Ursprung der Wunscherfüllung.

Wer seine unterbewussten (geistigen) Strukturen (Glaube) verändert, verändert seine erlebte Realität.

Wer das nicht macht, dümpelt weiter in Zweifeln und betrachtet solche, wie auch Wut oder Trauer als nicht hilfreich und als nicht von ihm selbst (mit-)erschaffen.

 

Liebe Grüße

Axel

 

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