Hallo,
der gestrige Tag ging so schnell vorbei, dass ich hätte glauben könne, er hätt nur drei Stunden gehabt.
Wir sind morgens nach Köln, genauer nach Wesseling, gefahren und haben uns dort mit Herbert (Geschäftsführer OnTop) und (Tschulligung! Namen vagessen...- und guten Eindruck behalten.). Henno, den 2. Geschäftsführer der Firma "OnTop Klettern"getroffen.
Zum einen deswegen, weil wir das Konzept der Kletterhalle "Bronx Rock, die ein Schwesterunternehmen von OnTop zu sein scheint (irgendwie sind sie verbandelt, aber wie hab ich nicht behalten. ;o)) und zum anderen, weil ich mehr über OnTop wissen wollte.
Was wir erfuhren war so richtig schön rund. OnTop verwendet für die Unterkonstruktion Holz und für die Wände ebenfalls. Also alles schön natürlich! Ob es, auch ökologisch ist...
Eigentlich wollte ich ja auch Strukturwände verwenden, damit der Eindruck des Kletterns am Fels mehr rüberkommt. Doch als ich erfuhr, dass die nur mit erheblich vielen synthetischen Kunststoffen zu erstellen sind (je nach Hersteller max. 30-40%Ökologie, der Alkohol nämlich), hab ich dankend von diesem AnsinnenAbstand genommen.
In jedem Fall sinnvoller, als noch mehr synthetische Erzeugnisse, wie Stahl, wohl auch noch verzinkt, zu verwenden, die enorme Mengen an CO² verbauchen und die Umwelt, wie auch die Umbewohner der Gegenden (mit Gestank) belasten.
Klettergriffe können sehr wohl mit Naturstoffen hergestellt werden, wie ich erfuhr. Wurde früher sogar regelmäßig gemacht. Allerdings sind diese, aus Epoxytharz erstellten, Klettergiffe ungleich schwerer, als die synthetischen Griffe.
Dass veranlasst mich dann dazu, eine unpraktische Prozesskette zu wählen, was weniger Material für die Statik, weniger Arbeit beim Routenbau und weniger CO²-Ausstoß beim Transport, u.v.a.m., nach sich zieht.
Der Aufenthalt und das Gespräch verliefen sehr angenehm. Auch deswegen, weil bei OnTop achtsam miteinander umgegangen wird. Zumindest haben wir das bei unserem Gespräch erlebt.
Zwar hatten wir extra unser BIO-Futter mitgenommen, aber Herbert war so umsichtig, belegte Brötchen zu ordern, die wir dann auch gerne, obwohl es kein BIO war, gegessen haben.
Danach konnten wir noch gratis in der Kletterhalle der Bronx Rock klettern. Mann, war das ein Angang, wo ich fast einen Monat nix mehr gemacht hatte. Meine Freundin hatte sogar die Früchte von annähernd zwei Monaten Pause zu tragen...
Aber, wie immer, es war sehr schön! Die TopStopp-Seilbremse ist gewöhnungsbedürftig. Aber ist der Umgang einmal erlernt, gerade auch vom Sicherungspartner, der nach einem Pause-Schaukeln des Kletterpratners, sinnvoller Weise Seil nachgibt, damit wieder die Stelle erklettert werden kann, an der ausgestiegen wurde, macht das Klettern auch für Sportkletterer Spaß. Klar, bei einem Sturz ist der Unterschied enorm, da beim Sicherungspartner praktisch kein Zug ankommt... Aber dafür klettern fortgeschrittenere Sportkletterer ja eben auch Vorstieg.
Abends ging es bei uns dann früh ins Bett. Eine angenehme Nachtruhe war die Folge. Dabei fällt mir mal wieder auf: Kuscheln ist so etwas geniales, oder?
Liebe Grüße
Axel
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