Guten Morgen,
um fünf Uhr wachten meine Freundin und ich gemeinsam auf und waren praktisch sofort wach. Beate stand vor mir auf und ich zehn Minuten später. Schon im Bett drückte sich mein Geist aus.
Während Beate sich die Haare machte, lies ich mir Badewasser ein. Welch ein Luxus? Die Möglichkeit zu haben ein Bad nehmen zu können...
In der Wanne setzte ich meine Gedanken bezüglich des Begriffs "Geist" fort:
"Wenn der Geist das ist, was uns antreibt, ist der Geist von uns allen der, welcher die Gesellschaft ausmacht. Welcher Geist des Einzelnen führt dazu, dass Schüler, wie auch Erwachsene einem Lebensrythmus folgen, der der Wirtschaft hörig ist, aber unserem Geist widerspricht?"
Wir wohnen an einer Bushaltestelle und ich wundere mich immer wieder, welch zombiistische Gestalten dort wandeln.
"Geister, getrieben vom Poltergeist der Gesellschaft, deren eigener Geist auch mittlerweile vor sich hinspukt, weil er nicht ausgedrückt, nicht gelebt wird. Was wäre, wenn wir ihn, den Geist der uns beflügelt, der uns motiviert von nun an lebten?"
Wir würden überall Gleitzeit haben. Auch in den Schulen. Klassen bildeten sich nicht mehrwillkürlich, sondern nach ihrem Geist. Frühaufsteher zu Frühaufstehern. Langschläfer zu Langschläfern.
Wenn Schulklassen sich nach dem Geist ausrichten, der von ihren Schülern und Lehrern vorgegeben wird, braucht auch kein Lehrplan mehr willkürlich aufgestellt zu werden, der ohnehin nur so aufgestellt wird, weil die Wirtschaft es wünscht, um willfährige Arbeitnehmer erhalten zu können, mit denen sie tun und lassen kann, was sie will. Schüler würden, so wie es die Waldorfschulen vorleben, zu dem Zeitpunkt das lernen, was sie interessiert.
Schießlich würde die Wirtschaft nicht mehr von umtriebenen Menschen in einem Rennen um leben und Tod wie rasend gelenkt, sondern von begeisterten Unternehmern im fährwasser der Zufriedenheit gesteuert werden.
Interessanter Weise lernt und abreitet ein Mensch doch dann effizient und effektiv, wenn er be-geist-ert bei der Sache ist. Dann also, wenn es nach seinem Geist geht. So braucht kein starrer Lehr- oder Arbeitsplan mehr zu sein, weil, jeder lernt unt tut, was ihn bewegt.
Das führt dann dazu, dass jeder macht, wozu er sich berufen fühlt. Schüler haben dann, genaus so wie Arbeitnehmer, den Sinn der Freizeit auf die Schule, bzw. die Arbeit übertragen. Es gibt störendes, unpraktisches und unnötiges Freizeit-Arbeit-Gefälle mehr! Jeder achtet von selbst darauf, dass er fit zur Arbeit kommt, weil er ja ausdrücken will, was ihn bewegt. Krankheitskosten fallen, weil immer mehr Menschen die Eigenverantwortung für sich selbst übernehmen.
Der ewige Kampf um das zu-Bett-gehen hat auch ein Ende! Genau so, der morgendliche Kampf mit dem Kopfkissen.
Warum? Weil jeder bereits in der Schule und am Arbeitsplatz dass macht, was er machen möchte. Effizientere Arbeitskraftgestaltung gibt es nicht! Die eigene Motivation, die Inspiration das ausdrücken zu können, was uns bewegt ist der Motor der Wirtschaft überhaupt. Interessant, das dies noch niemand so entdeckt zu haben scheint, dass er dem, auch öffentlich nachvollziehbar und somit inspirierend, folgt.
Wir haben uns in eine Geselschaftsform entwickelt, die es ermöglicht, dass jeder dem nachgehen kann, was ihn bewegt. Die Industrialisierung kann zum Motor der Freiheit des Einzelnen werden. Sie ist, genau so, wie die Globalisierung, nützlich! Wenn wir uns ihr entsprechend annehmen.
Immer mehr Menschen mit Geld entdecken ihre Be-geist-erung für das Soziale, für das Nachhaltige. Sie haben erkannt, dass Firmengebäude irgendwann zu Staub zerfallen und dass selbst von Dynastien nur der Geist übrigblieb.
Unsere Ideale unser Geist, lebt ewig! Was wissen wir, was weiß die Welt, von den Ereignissen in den Jahren 1933-1945? Das der umtriebige Poltergeist eines Einzelnen Millionen von Menschen das Leben kostete. Das weiß praktisch jeder. Und wer kann die materillen Überbleibsel dieser Zeit noch sehen? Nur die, die dorthin pilgern, wo sie noch erhalten werden.
Wer mit seinem Geist erschafft, erschafft das, was bewegt. Räder, Glühbirnen, Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung im wahrsten Sinn des Wortes. Was weißt du von Edison? Dass seine Begeisterung uns täglich Licht bringt! Was weißt du von Einstein? Dass seine Begeisterung wissenschaftliche Druchbrüche ermöglicht hat, derer wir uns teils erst Heute habhaft werden.
Was wissen wir über Agypten, die Mayas, die Essener oder die Inkas? Das, was ihr Geist für die Nachwelt hinterlies.
Und, wollen wir alle durch große Bauten, große Ideen unseren Nachfahren im Bewusstsein bleiben? Oder wollen wir als die im Bewusstsein bleiben, die sich haben treiben lassen von dem Schreckgespenst des Mammon?
Was erleben wir dann nämlich bereits selbst vorab? Das, was wir zum Großteil jetzt erleben. Geister, Gespenster, die ihr Unwesen treiben. In den Körpern jener, die nicht machen können, was sie gerne machen wollen. Das führt automatisch zu Kriminalität und unnötigen Gesetzen. Zu Drangsalierten ihres eigenen Geistes.
Wir können Heute alle erkennen, dass der Geist des Menschen ein friedvoller ist und dass er, erst wenn er sich so nicht ausdrücken kann, zu einem Schlossgespenst oder Poltergeist aller erster Güte erwachsen kann.
Was ist dein Geist?
Was begeistert dich?
Was treibt dich um? Welcher Poltergeist wurde zu eben diesem, weil dein Verstand seiner Angst folgt. doch du kannst genau so gut deinem Ruf, deiner Berufung, deinem Geist folgen, der dein Leben ermöglicht undd as entsprechend zum Ausdruck bringen.
Bist du auch einer von jenen, die erst so richtig produktiv werden, wenn sie ihrem Hobby nachgehen? Dann bist du auch einer derjenigen, die nicht das zum Beruf gemacht haben, was sie ausmacht.
Lass los! Mach dich frei! Tolle Häuser und tolle Autos zu haben und sich tolle Flugzeuge und Yachten kaufen zu können, ist eben nur toll. es macht nicht dauehaft zufrieden. Reich zu sein macht das Leben nicht aus. Sonst müßte doch jeder Reiche ein zufriedener Mensch sein, oder?
Aber viele finanziell Reiche umtreibt ein genau so ein unruhiger Geist, wie viele finanziell Arme.
Warum? Weil auch sie nicht dem Geist ihrer selbst folgen. Weil sie dem Geist des Materialismus in einer Art folgen, die diesen zu einem Poltergeist macht.
Und obwohl wir das sehen können, treibt uns noch immer, zumindest in Teilbereichen, genau diese Art von Geist um. Wir sind jedoch immer weniger Getriebene, die sich von außen treiben lassen und die ihrer inneren Stimme nicht mehr folgen.
Wir folgen immer öfter dem, was uns zufrieden macht. Wir folgen immer häufiger unserer Begeisterung. Warum jetzt und in Zukunft?
Weil wir es endlich können! Nach und nach wachsen wir hinein in ein Leben, dass vom Geist des Einzelnen erschaffen und nicht von der Unterdrückung dieses Geistes, ermöglicht wird. Ein Leben was von guten Geistern zu einer sozialen Gesellschaft gefügt wird, in der die Begeisterung schafft und nicht weiter der Wahn um das Materielle und Finanzielle oder die Angst vor dem Verlust des Rufes.
Wach auf! Hör in dich hinein? Was begeistert dich?
Drück es aus, damit du erlebst, wie du aus dir selbst heraus zufrieden wirst!
Wie das gehen soll? Die Arbeit, die mahce noch ohne Begeistrung tun muß schließlich auch gemacht werden?
Ein Grundeinkommen hilft denen, die bisher schon ihrem Geist folgen, aber von der Gesellschaft dafür geächtet und somit nicht bezahlt, oder auch in den Fällen, in denen sie sich selbst zu Reichtum verholfen haben, ihnen dieser nicht gegönnt, sie also, ähnlich wie die finanziell Armen, nicht geachtet werden.
Und die Arbeit wird mit Sicherheit erledigt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur geldgierige Jobsucher unsere Arbeitsplätze belegen. Da sind auch viele Idealisten bei.
Und wer weiß, wenn wir machen, was uns bewegt, uns begeistert, dann erleben wir mit Sicherheit weniger Menschen, die Popstar oder Fußballspieler werden wollen. Dann erleben wir Menschen, die sich so begeistern, dass sie die Begeisterung anderer nicht mehr brauchen. Dann erleben wir mehr Hirschhausens und mehr Goethes und weniger "Deutschland sucht den Superstar", bei denen die Opfer ihres eigenen Wunsches nach Wichtigkeit werden, die sich selbst zu unwichtig, zu wenig wert und zu klien wahrnehmen.
Der Geist bewegt alles und alle. Entweder als Poltergeist oder als der gute alte Geist der belebt. Immer mehr Menschen denken entsprechend häufiger darüber nach und geben dem Ausdruck, was sie bewegt.
Für begeisterte Menschen in einer Welt, die uns begeistert, wenn wir uns und sie annehmen, wie wir sind und sie ist!
Liebe Grüße
Axel
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