Hallo,
Hirschhausen, Eckard von Hirschhausen, ist der Tropfen, der mich veranlasst, dieses Fass aufzumachen.
Er erklärt auf seiner neuen CD/DVD "Glücksbringer" - sehr zu empfehlen für den der lachend den Sinn des Lebens begreifen möchte - dass ein Frosch nur das sieht, was sich bewegt. Das, was sich schnell bewegt sieht er besonders gut und was sich nicht bewegt gar nicht.
Wie ist das möglich? An der unterschiedlichen Struktur der Augen kann es liegen. Fliegen und Spinnen sehen ja auch anders, als wir Menschen.
Wenn wir also mit einer anderen Struktur der Augen anderes erkennen, ist es dann auch möglich, mit einer anderen Sichtweise anderes zu entdecken, seinen Glauben anders auszurichten?
Eine eingeschränkte Sichtweise ist wohl der Grund, wieso manches nicht möglich erscheint. Ein Optimist kann einen Pessimisten nicht davon überzeugen, dass positiv zu denken und zu handeln hilfreicher ist. Und umgekehrt ebenfalls.
Es ist erst dann möglich, wenn die Sicht dessen, der beobachtet von Offenheit begleitet ist. Dann kann das Vorleben anderer Verhaltensweisen auch für ihn Früchte tragen.
Wenn ein Mensch in diesem Zusammenhang vorgelebt bekommt, dass er selbst mit seiner Lebenseinstellung weniger Wohlgefühl erlebt, als der, den er erlebt, kann das dazu führen, dass er die eigene Lebenseinstellung gegen die andere eintauscht.
Wenn du offen bist für das scheinbar Unmögliche, kannst du erleben, dass es möglich wird. Das erlebe ich als Klettertrainer genau so, wie als Berater.
Menschen erklettern eine Route, die sie für sich zuvor als unmöglich erachtet haben und die ihnen auf einmal als möglich erscheint, weil ihnen jemand erklärt oder zeigt, wie sie "machbar" ist.
Andere Menschen erleben, wie Symptome verschwinden, obwohl "nur" Glaubenssätze verändert worden sind und können somit direkt erleben, dass Gedankenmuster, der eigene Glaueb daran, was er für möglich hält, zu genau so zu Unwohlsein und Krankheit, wie auch zu Gesundheit und Zufriedenheit führen können.
Und trifft das auch auf die Wirtschaft zu? Müssen Unternehmen immer so aufgebaut sein, dass sie das Geld, was sie kosten auch wieder einfahren?
Oder können Unternehmen auch so aufgebaut sein, dass sie das Geld, was ihre Erstellung gekostet hat, den Menschen, die das Unternehmen erleben, in Form von Erlebnissen, Erkenntnissen und Wohlgefühl zurückzahlen?
Das bedingt, dass Menschen uneigennützig handeln möchten. Dass sie das können, steht fest. Aber wollen sie es auch?
Ich denke schon. Denn jeder Mensch, den ich bishe erlebt habe, möchte, zumindest einem anderen, Menschen dienen.
Und so ist eben alles möglich. Selbst wenn ich gerade erlebe, dass Menschen eine Zusammenarbeit in einer Form ablehnen, als sei hier eine kriminelle Anfrage gestellt worden, die zu aller Beteiligten Wohl sein könnte. Doch jeder ist seines Lebens und seiner Erlebnisse Schmied.
Für diejenigen, die auf Angst und Verboten aufbauen, ist es eben unvorstellbar, dass ein freundlich mitgeteiltes "Bitte" auch, bzw. gerade erst dies, zum Ziel führt.
So können sie erleben, dass sie mit einem "Bitte", das erreichen, was sie erleben wollen, anstatt mit einem Verbot weiter das anzuziehen, was sie nicht erleben wollen.
Verbote lenken die Aufmerksamkeit, die Achtung dahin, was wir nicht erleben wollen. Sag doch einmal einem Taxifahrer "Ich möchte nicht zum Bahnhof." - Wird bestimmt eine interessante Fahrt. Falls er überhaupt Fahrt aufnimmt. "Kein" ist für den Taxifahrer genau so wenig hilfreich, wie für unser Unterbewusstsein.
Klare positive, in der Gegenwart und ichbezogene Ansagen und entsprechend darauf aufbauendes Verhalten führen dahin, dass wir erleben, was wir erleben wollen. So erschaffe ich Wohlgefühl und Zufriedenheit.
Angst erzeugt noch mehr Angst. Druck erzeugt noch mehr Druck. Verbote erzeugen noch mehr was ich verboten haben will. Und ein Lächeln erzeugt ein Lächeln.
Unmögliches ist möglich. Jeder Pessimist kann sich zum Optimisten wandeln, jeder Krieger in einen Heiler und jeder Mensch, der mit seinem Leben hadert, kann sich hin zu einem Menschen verändern, der mit seinem Leben zufrieden ist. Wenn er offen ist und annimmt, dass dies bedingt, dass er zuerst sich selbst verändert.
Unmögliches ist möglich.
Liebe Grüße
Axel
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