Recht zu haben ist nett...


Guten Morgen!

 

Wichtig ist das, was wir erleben. Auch dann, wenn wir es als unwichtig, unnötig oder auch als "Scheiße" ablehnen wollen.

 

Das kann sogar dazu führen, dass wir die Lösung in etwas erkennen können, was wir nicht machen wollen und doch direkt vor uns liegt.

 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt immer direkt vor uns. Allerdings wollen wir ihn all zu oft einfach nicht als den Weg zum Erfolg, zu unserem Ziel wahr haben.

 

Stell dir vor, du bist in einem Konflikt einbezogen. Schon wieder erlebst du eine Variante von einem Ereignis, dass du schon x Mal erlebt hast.

 

Was ist zu tun? Schließlich willst du es endlich mal anders erleben!

 

Du willst erleben, dass du das, was du gerade durchmachst endlich nicht mehr durchmachst. Du willst etwas anderes erleben!

 

 

"Die Probleme, die wir erschaffen haben, sind nicht mit den Methoden zu lösen, mit denen wir sie erschaffen haben."

 

Und wieder habe ich Albert Einstein mit einem Zitat erwähnt, dass ich schon mehrfach gebraucht habe.

 

Und wieder ist es der Schlüssel.

 

 

Egal, wie oft du dich anders verhalten hast, wenn du ein ähnliches "Problem" wieder und wieder erlebst, hast du noch immer nicht den Weg zur Lösung gefunden, der dazu beiträgt, dass du ab sofort etwas anderes erlebst.

 

 

Was ist also zu tun? 

 

Mut und Kraft behalten und wieder anders vorgehen! Und drücke unter Umständen auch das dabei aus, was du meinst ausdrücken zu müssen.

 

Vor allem, also auch vor dem, was du meinst ausdrücken zu müssen, drücke das aus, was dich ausmacht. Freundschaft und liebevolles Handlen. 

 

Wenn ich erreichen will, dass Rechnungen bezahlt werden, die ich stelle, kann ich dem Gesetz folgen.

 

Ich kann aber auch erkennen, dass dies nicht die Lösung ist.

 

Spätestens dann, wenn ich erlebt habe, dass ich dem Gesetz gefolgt bin und trotzdem nicht mein Geld erhalten habe, kann ich aus der Erfahrung heraus sagen, dass das gesetzliche Vorgehen offensichtlich nicht die Lösung ist, wohl aber eine Rechtsbestätigung.

 

Dem Gesetz zu folgen ist nicht zwingend das Mittel, mit dem ich erreiche, was ich  ich erleben will. Es haben genug Menschen gemahnt, gepfändet und warten noch, nach Jahren und sogar nach Jahrzehnten, auf ihr Geld. Diese Menschen wissen, was ich meine.

 

Du glaubst aber den gesetzlichen Vorgaben folgen zu müssen, weil du dich in einem Rechtssystem erlebst. Was ist also zu tun?

 

Oobwohl du auch erlebt hast, dass dies mitunter nicht hilft, willst du es weiterhin versuchen? - Frei nach dem Motto "Vor die Wand gerannt. Beule bekommen. Aber irgendwie muss es so doch gehen. Schließlich ist da jemand, der mir Recht gibt? denken, wieder Anlauf nehmen, diesmal anders und wieder auf die Wand zurennen. Vielleicht klappt es ja diesmal?" - Eins ist auf jeden Fall sicher. Diesmal wird die Beule größer sein.

 

Albert Einstein sieht das anders, wie du gelesen hast. Und ich auch.

 

So kann der Weg zur Lösung zwar auch funktionieren. Doch eben nicht immer sofort.

 

So werden zum einen die Blessuren und die Erfahrungen immer mehr, dass es so nicht immer klappt. Und irgendwann kann dann daraus die Einsicht erfolgen:

 

"Ich sehe mich zwar im Recht und das Gesetz gibt es mir auch, aber so komme ich nicht, in dem von mir gewünschten Tempo und Umfang, an das, was ich haben möchte."

 

Und das ist der Schlüssel!

 

 

Hätte Edison mit immer den gleichen Materialien versucht die Glühbirne zu erfinden, wäre er wohl gescheitert. Würden Wissenschaftler so arbeiten, würden wir keine materiellen oder ideellen Revolutionen erleben.

 

Wir aber glauben, weil der Staat es uns ermöglicht und vormacht, ein System zu nutzen, das immer erfolgreich ist? Wieso ist der Staat dann so verschuldet, wenn Mahnverfahren der Schlüssel zum Erfolg sind?

 

Weil er darüber hinaus auch die Ratenzahlung und den Schuldenerlass zulässt.

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