Guten Morgen!
Über Bärbel Mohr habe ich von einer Methode gelesen, die genau diesem Ansatz folgt. Ho´ Oponopono. Der Name ist, wie ich zu wissen meine, hawaianisch. Dort kommt die Methode auch her.
Der jenige, der sie dort entdeckt hat, ist ein studierter Mensch. Wenn ich mich recht entsinne, ist er Psychologe oder Arzt.
Das Ausmaß dessen, was ich an Hand eines Beispiels über den Ansatz von Ho´Oponopono erfuhr, schien so groß und unglaubwürdig, dass selbst ich zweifelte.
Monate später kam ich erneut mit Ho´Oponoopono in Kontakt. Ich las wieder darüber. Kurze Zeit später schon wieder.
Ich lebe nach der Ansicht: "Wenn dir etwas immer mal wieder begegnet, ist es wichtig für mich." Je öfter ich in kürzerer Zeit Gleiches erlebe, um so wichtiger ist es.
Was, wenn an der Theorie, dass wir alle alles, was wir erleben, wenigstens, mitverursachen, Wahres dran ist? Mord, Hunger, Armut. Egal, wo.
Was, wenn ich hier nicht nur durch meine direkten Handlungen und Unterlassungen (z.B.: Spenden) damit zu tun habe, sondern auch dadurch, woran ich im Alltag glaube und wie ich mich im Alltag verhalte?
Im "Kybalion" ist der Zusammenhang meiner Erlebnisse zu mir als energetisches Wesen (Mesnch) genau so klar, wie im chinesischen "Yin ung Jang", wie im esotherischen "wie im Innen so im Außen", den psychologischen Spigelgesetzen und eben auch in der "Chaostheorie".
Nun also auch noch durch einen weiteren Ansatz, dem Ho´Oponopono".
Doch was könnte in mir nun die Trennung von Mutter und kind mitverursachen? Nimm nur einmal an, es wäre möglich.
Heute habe ich etwas erlebt, was mir vom Gefühl her die Möglichkeit gibt, dieses scheinbar Irre und Ungeheuerliche zu glauben.
Eine Frau schrieb mir, dass ihre Tochter gerade in der Art von ihrer Enkelin getrennt ist, dass sie, die Tochter, darauf keinen Einfluss nehmen kann.
Ich stellte mir vor, wie ich gerade mein eigenes Handeln oder das eines anderen Menschen verurteile. Ich erkannte, dass "Verurteilung" für mich im Groben bedeutet, "gut von Böse" zu trennen. Ich praktiziere also in dem Moment, in dem ich ablehne oder veruteile, Trennung. Trag ich mit so etwas dazu bei, dass jemand in meinem umfeld Trennung erlebt?
Ist das der Flügelschlag des Schmetterlings in Brasilien (trennendes Verhalten von mir in Deutschland) , die Ursache für den Orkan (Trennung von Mutter und Kind) führt in Indien (in Amerika)?
Wenn ja, ermögliche ich es also mit meinen, davon als unabhängig erlebten Gedanken und Handlungen, dass jemand im Alltag, das sogar materiell erlebt und ich davon Kenntnis erhalte?
Was, wenn das auch im Umkehrschluss gilt?
Wenn ich also ab sofort denke: "Ich habe verstanden. Ab sofort nehme ich das, was ich erlebe als eine Antwort auf meine Gedanken (Bitten, Wünsche, Gebete) und Handlungen an. Ich arbeite daran, dass ich ab sofort annehme, was ich verurteile."
Erschaffe ich dadurch vielleicht, dass irgendwo auf der Welt zusammenfindet, was zusammen gehört? Erschaffe ich damit vielleicht sogar, dass genau die mutter in Amerika wieder mit ihrer Tochter vereint wird? Laut Chaostheorie wäre das Letztgenannte eher unmöglich und das Erstgenannte wahrscheinlich.
Ich handelte nach diesem Rückschluss:
Ich lies den Gedanken und den Willen zu, dass ich ab sofort weniger verurteile und mehr das annehme, was ich erlebe.
Ich lies los, dass Dinge und Erlebnisse die ich auf manchen Ebenen noch immer in eine Art von "Gut" oder "Böse" einteile - Ich erlebe etwas, was ich nicht erleben will und verurteile es als "nicht sinvoll". - so sind, wie sie sind und sie ein Teil von mir und für mich sind, durch den ich lernen kann.
Ich ließ zu, dass alles, was ich erlebe, die Antwort auf etwas in mir, in meinem Handeln, in meinen Prioritäten / in meinen Gedanken ist, dass dazu da ist, egal, wie ich dabei empfinde, mir darüber bewusst zu werden.