Guten Morgen!
Egal um welche visionäre Vorstellung oder auch kleine Veränderung es geht, immer steht am Anfang das Verhaftetsein mit dem, was das Lebewesen bis dahin als "wahr", als "Realität" erfahren hat, bzw. woran es glauben können möchte (können = wollen).
Da meine Bewertung mich die Welt erleben lässt, wie ich sie erlebe, ist es, wenn ich denn Veränderung wünsche, als allererstes sinnvoll meine Einstellungen, das was ich für "wahr" und "möglich" halte zu überdenken und ggfls. zu verwerfen. Zumindest den Teil, mit dem ich mir weiß mache, dass das, was ich erleben möchte, bzw. das, was zu meinem Vorteil ist, nicht das ist, was ich als solches erlebe.
Wenn ich eine Veränderung haben möchte, bedarf es meiner Auffassung nach, dass ich meine Einstellung ändere, da es sonst erheblich mehr Zeit bedarf, bis ich Veränderungen da erlebe, wo ich sie erleben möchte. Wenn ich sie überhaupt dort wahrzunehmen in der Lage bin.
Somit bin ich dort angekommen, wo all meine Wahrnehmung, meine Urteilskraft und meine Entscheidungen herkommen. Bei mir selbst. Bei den für mich glaubhaften und wichtigen Gesetzen und meinen Prioritäten. dort also, wo jeder ankommen kann, der langanhaltend genug in sich geht.
Denke ich, beispielsweise, ein "bedingungsloses Grundeinkommen" ist nicht machbar, ist die Ursache dieses Gedanken mein Rückschluss aufgrund der Reflektion meiner Erfahrungen.
Um es als möglich erleben zu können, bedarf es nun also des Wunsches das Grundeinkommen erleben zu wollen und der Fähigkeit, meine Erfahrungen loszulassen und mich auf die Erfahrung anderer einzulassen.
In der oben genannten Beitragsreihe wurden sämtliche Argumente der Schreiber in der verlinkten Posdiumsdiskussion behandelt.
Da das von den Schreibern so scheinbar nicht aufgenommen wurden, wie mir scheint, denke ich, dass die Schreiber das Grundeinkommen entweder nicht haben wollen - weshalb sie eben nicht offen für die Argumente sein konnten, die ihre Thesen behandelt haben - oder sie der Disklussion nicht bis zum Ende gefolgt sind. Andere Rückschlüsse sind durchaus auch denkbar, aber mir aktuell nicht bewusst.
Wenn ich anderes Wissen erlangen möchte - und das stelle ich bei diesem Thema den Schreibern in Frage. sie scheinen mir nur zu polemisieren. - bedarf das natürlich, dass ich Menschen finde, die andere Erfahrungen gemacht haben.
Das an sich ist schon eine Aufgabe, wenn ich davon ausgehe, dass das Gesetz der Anziehung nicht nur quantenphysikalisch existiert. Denn gilt es, so habe ich unter Umständen direkt um mich herum auch eher mehr Menschen, die meine Ansicht teilen, als jene, die es nicht tun. Das hängt davon ab, was ich gerade überwiegend ausdrücke.
Wer also kann mir da erklären, dass es möglich ist? Und wieder ist das Gesetz auch hier der Schlüssel, da alles in mir gespiegelt wird, selbst das, was ich nur ganz gering ausdrücke. Hier also auch mein Interesse für eine Sache, die mich kaum interessiert und die Tatsache, dass ich mich mit jemandem konfrontiere, der anderer Meinung ist, als ich selbst.
Nun ist es meiner Erfahrung nach so, sicherlich gibt es andere Erfahrungen, dass wir Menschen dazu neigen, Neues per Sé abzulehnen, wenn die Beschäftigung damit in uns zu Unbehagen führt.
Ich sehe es als Tatsache an, dass Jesus Heute eine größere Aufgabe hätte, als zu seiner Zeit und stehe it dieser Meinung in illustrer Gesellschaft.
Egal, was Jesus, Buddha, ein Prophet, oder wer auch immer predigen würde, er hätte viele festgefahrene Menschen vor sich, die ihn als einen in seinen Vorstellungen festgefahrenen Mensch erleben und eher ihm dies mitteilen würden, als auf die Idee zu kommen, dass sie es sind, die sich festgefahren haben (Speigelgesetze). Irgendwann wird er eben wieder ans Kreuz genagelt werden.
Wenn ich eine Veränderung möchte, macht es Sinn, bei mir selber anzufangen. Das wußte schon Buddha. Und Jesus sicherlich auch. Ich bin nicht gerade bibelfest.
Aber möchte ich sie überhaupt? Das ist auch abhängig davon, wie Neues auf mich zukommt, aber wesentlich mehr davon, wie ich mich damit befasse.
Mir scheint den meißten Menschen geht es so, dass sie lieber in und mit dem leben, was sie kennen. Das scheint bequemer zu sein. Auf Dauer zwar nicht, aber was soll´s? Kurz denken und kurz handeln sind ja gerade die Kräfte, mit der wir die welt erschaffen haben, vor de sich viele fürchten und deren Untergang andere propagieren. -Kurzsichtig! Nicht die Welt ginge unter, lediglich der Teil der Menscheit, die so weiter macht, wie bisher.