Guten Morgen!
Wenn ich davon ausgehe, und das tue ich, dass alles, was ist, der Entwicklung dient, dann hat alles seine Daseinsberechtigung, weil es zur Entwicklung führt. Mal in die eine, mal in die andere Richtung, wie es scheint.
Am Ende steht immer das Leben und die Liebe zum Leben. Die Natur.
Unsere Entwicklung hängt zugleich davon ab und ist die Ursache dafür, ob wir in der Natur überleben.
Die Natur tut es mit Sicherheit. Überleben, meine ich. Sie hat Eiszeiten überlebt, Kometeneinschläge und weitaus größer ersheinendes.
Die Natur hat sich mit sicherheit nicht nur einmal aus einem Zustand der Leblosigkeit heraus erschaffen. und selbst wenn es so wäre, wie wir uns kleingeistig vormachen, notfalls kann sie das noch einmal tun. Ohne den, mit dem sie sich selbst in diesen Zustand scheinbar zurückgeführt hat, in dem sie ihn erschuf.
Wenn alles eine Daseinsberechtigung hat und sie lediglich manchmal oder auch oft nicht erkannt wird, dann haben auch alle Handlungen eine Daseinsberechtigung. Und selbstverständlich auch die ihnen zugrunde liegenden Gefühle.
Die Ohnmacht/Verzweiflung also genauso, wie der Hass und die Liebe.
Die Gefühlswelt stelle ich mir vor, wie eine Straße. An einem Ende die Liebe, am anderen die Ohnmacht. - Danke an die Hicks und Arbaham, dass ich diese Sicht auch durch sie kennen gelernt habe. - Beides der geringste Audruck des anderen und daher gleich, obwohl es ungleicher kaum scheinen könnte. Yin ung Jang... Eben auch als Straße, als Skala und nicht nur als Kreis erkennbar.
Die Gefühlsskala
Die Ohnmach ist auf der Straße der Gefühle am einen Ende, während die Liebe am anderen ist. Über die Ohnmacht, Furcht, Trauer, Depression und Verzweiflung erleben wir den Zustand der Ruhe und gleichzeitig der Unruhe, den wir durch unser denken und Handlen selbst herbeigeführt haben.
Einen Schritt weiter in Richtung Liebe kommt der Neid und die Eifersucht. Eine ganze Gesellschaft scheint sich dort, am anderen Ende dessen zu befinden, von dem sie vorgibt es elreben zu wollen. Alle wollen Liebe und Achtung. Doch wieso drcken sie das dann nicht auch immer aus? Ist das nicht paradox? - Im Sinne des Gesetzes der Anziehung, ja. Im Sinne der Entwicklung nicht. esgibt eben immer die Möglichkeit, zurückzugehen, sich umzusehen und doch wieder voran- oder eben auch zurückzuschreiten.
Über die Wut, den Hass, den rasenden Zorn kommen wir einen Schritt weiter zur Liebe. Das geht oft nicht anders, weil die vorherigen Gefühle auch sehr kraftvoll sind. Dass wird oft übersehen.
Oft glaubt jemand, ich kenne das, über diese ohne jene Gefühle erhaben zu sein, sie nicht mehr auszudrücken.
Bis zu dem Tag, wo es denn doch wieder geschieht. An dem Tag entscheidet sich dann auch wieder, in welche Richtung ich gehe. Verleugnung noch einen Schritt zurück, um später wieder dank der Erkenntnis voranzuschreiten oder direkt über die Erkenntnis weiter zur Liebe?
Am produktivsten im Sinne von "direkt in Liebe wandeln" können wir Wut scheinbar durch Arbeit oder sportlicher Betätigung. Doch liegt es in der Natur der Sache, dass es oft auch anders ist.
Vom Hass und Ähnlichem geht es dann oftmals in die Rache. Sehr wichtig, für die, die diese Schritte nicht aufgrund ihrer Übungen überspringen können!
Weiter auf dr Straße in Richtung Liebe geht es mit dem Ärger.
Manchmal viel weniger bemerkbar, als Ohnmacht, Neid und Wut, doch noch immer selbst- und fremdzerstörerisch. Und auch wichtig, für die, die ihre Grenzen nicht anders zu verteidigen wissen.
Vor dem Ärger und weiter zur Liebe hin, steht die Entmutigung. Wir erleben uns als klein und als unnütz. "Nichts" scheint uns in diesem Gefühl befindlich fruchten zu können. Dabei wissen wir an anderen Gefühlsorten, dass das gar nicht geht...
Davor steht der Vorwurf und die Schuldzuweisung. Natürlich ist der andere Schuld und nicht ich! Ja, klar...
Noch näher an der Liebe ist die Sorge. Das ist für viele schon eher nachvollzeihbar, als das Vorbenannte. Sie drückt aus, dass ich etwas, dass ich liebe, behalten möchte und mich ängstige, es verlieren zu können. Wohl dem, der weiß, dass er nie etwas oder jemanden besitzt und somitm auch niemanden oder etwas verlieren kann.