Moral als Schlüssel zum Erfolg - Die Zweite!


Guten Morgen!

 

Weil das nicht der Fall ist. Es läuft nicht gegen unsere Moralvorstellungen. Die Manager dort, stammen aus den Reihen der Menschen und ticken somit selbst, wie du und ich.

 

Frage: Wenn du vor der Wahl stehst, die finanzielle Sicherheit aufzugeben, um damit mehr anderen helfen zu können, wonach entscheidest du dich?

 

Frage: Was geht bei dir vor, materieller Reichtum oder soziale Verantwortung? Was ist deine erste Priorität? Und wie drückst du das aus? Wie kannst du, falls "soziale Verantwortung" bereits deine Nummer eins ist,  das vermehrt ausdrücken?

 

 

Spätestens bei der zweiten Frage sind wohl viele geneigt, das zweite aussagen zu wollen. Doch bei Frage drei kommen dann im direkten a-b-Vergleich (Was drücke ich öfter/intensiver aus?)so manche, wenn sie ehrlich bleiben, ins Schwanken.

 

Das sich die Masse der Gesellschaft jedoch anders verhält, als sie sich nach ihrer eigenen aussage verhalten würde, ist eindeutig nachvollziehbar.

 

Und dass die Gesellschaft sich als gesamtes stets so verhält, wie ihre Individuen im Einzelnen, wird sicher niemand bestreiten.

 

Das gesellschaftliche Verhalten ist der Ausdruck des Verhaltens der überwiegenden Mehrzahl der einzelnen Menschen.

 

Es gibt eben, sowohl im Alltag weniger Mutter Theresas und mehr Ackermänner, als auch bei Banken, Wirtschaft und in der Politik.

 

Frage: Warum?

 

Weil viele von uns nur glauben, dass sie Soziales dem Materiellen vorziehen. Faktisch sprechen ihre Verurteilungen und Handlungen in der Mehrzahl dagegen.

 

Und es gilt ebenfalls, dass manche von uns offen und ehrlich dazu stehen, dass ihnen Materielles und Macht wichtiger sind, und es anderen auch zusprechen.

 

 

Bevor ich Hunger leide, bin ich eher weniger sozial tätig, um meinen Hunger zu stillen, als wenn ich keinen Hunger leide.

 

Stimmst du dieser Aussage zu? In der Mehrzahl der Leserschaft sicherlich, nehme ich an.

 

Frage:  An welchem Hunger leiden die Mitgleider unserer Gesellschaft in der Mehrzahl? An welchem Hunger leidest du?

 

Der leibliche Hunger ist es wohl kaum. Obwohl es bedenklich viele werden, die auch das erleben. Doch das ist nicht mein Heutiges Thema.

 

Der Hunger, an dem wir, als Gesellschaft, und sicher auch du als Mensch, leiden, heißt Hunger nach Materiellem, Hunger nach Macht und Hunger nach Erlebnis. Kurz: Konsum.

 

 

Frage: Ist es in einer Gesellschaft nötig, dass wenn kaum jemand mehr an körperlichem Hunger leidet, immer noch der Egoismus, der nach materielle Reichtum ruft, regiert?

 

Nein, wohl kaum.

 

Doch hat es eben immer Entbehrungen zu bedeuten, wenn wir sozial sein wollen.

 

Je mehr wir sozial tätig sind, um so mehr hängt unsere soziale Tätigkeit von anderen und von derem Geld ab, die uns mitversorgen, damit wir zumindest keinen Hunger im ursprünglichen Sinn leiden müssen.

 

Bei vielen Menschen hängt das Sozialverhalten aber eben immer noch auch vom eigenen Vermögen ab.

 

Interessanter Weise sah es Jahrzenhnte so aus, dass der Anteil der sozial Tätigen, wie auch der Umfang dessen, wie stark der Einzelne sich sozial einbringt, im ähnlichen Maße stieg, wie das finanzielle Abgesichertsein fiell.

 

Arme gaben prozentual mehr, als Reiche. Viele haben erlebt, dass die, die wenig haben auch die sind, die ohnehin schon weniger haben. Aber ob das auch so gestimmt hat?

 

Wenn ja, erleben wir zur Zeit eine Revolution.

 

Immer mehr Reiche bringen sich nun, da sie erkannt haben, dass man mit Gold, Yachten, Sportwagen, Luxusvillen und Privatflugzeugen nicht dauerhaft zufriedener wird, aus dieser Denke und dem daraus resultierenden Verhalten aus.

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