Guten Morgen!
Natürlich gibt es den dementsprechenden typischen Ostwestfalen und Niederrheiner nur in unseren Köpfen.
Erlebe ich es doch auch oft genug, dass ein Ostwestfale sich wie ein vermeintlicher Niederrheiner verhält und so manchen Niederrheiner, der unter Zuhilfenahme der oben geäußerten Formulierung, eher ein Ostwestfale zu sein scheint.
Trotzdem bemerke ich, dass ich mich in Ostwestfalen eher mühe, um aufgeschlossene Menschen für meine Arbeitsmethode Der Sanfte Weg erleben zu können. - Am Niederrhein hingegen erlebe ich das völlig anders!
Ein Anruf und schon bahnt sich eine Lesung in Krefeld an, anlässlich derer ich mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests - der wesentlich für die von mir entwickelte Vorgehensweise ist - die von mir entwickelte Methode auch praktisch demonstriere und die Erfolge daraus, erneut mit Hilfe der Kinesiologie, aufzeige und sowohl mit den Zuhörern übe, als auch die Zuhörer untreinander üben lasse. Anschließend wurde mein eBook zahlreich verkauft, da Interessenten erlebt haben, dass die Metode funktioniert.
Hieraus entwickelten sich zusätzlich noch spontane Terminvereinbarungen für den nächsten Tag, anlässlich derer ich Einzeltermine wahrnahm, die effizient geführt fröhlich verliefen und zur Zufriedenheit aller Beteiligten ausgingen, was auch mit Hilfe einer späteren neuerlichen Terminabsprache zum Ausdruck gebracht wurde.
Und wie von selbst, entsteht aus diesen Erlebnissen zuerst ein Übungskreis in Krefeld, der der letzte für dieses Jahr sein sollte, damit eine Woche später sich noch mehr Interessenten finden, und ich einen zweiten letzten Übungskreis in Kempen anberaume.
Hier in Gütersloh arbeite ich daran seit eineinhalb Jahren. Ohne nennenswerten Erfolg.
Stimmt die Eingangs formulierte These also doch?
Für mich, ja. - Mit Sicherheit hat es etwas mit der Erwartungshaltung des jeweiligen Beobachters zu tun. Und mit Sicherheit hat es auch etwas mit der Chemie zwischen den jeweiligen Menschen zu tun.
Wir Menschen verhalten uns meiner Erfahrung nach, bis zu einem gewissen Grad, überwiegend lieber gerne so wie immer. Das Gewohnte wird dem Neuen, dem Fremden vorgezogen.
Hierbei ist es, wieder bis zu einem gewissen Grad, sogar möglich, dass wir auch unangenehme Erlebnisse lieber in Kauf nehmen, auf die Frage, wie es uns geht, reflexartig mit "gut" antworten - obwohl wir evtl. gerade noch gedacht haben, wie arm wir doch eigentlich dran sind. Nur, damit wir keine Veränderungen herbeiführen und uns keine Blöße zu geben brauchen?
Ja, Veränderungen finden wir prinzipielle schon gut. Aber bitte nicht diese und nicht jetzt. Wir wünschen uns alle das sich dies oder das ändert. - Allerdings bitte schön möglichst so, dass wir wie gewohnt weiter machen können.
Doch genau das geht eben nicht. Es ist sogar der absolute Widerspruch!
Wenn wir uns eine Veränderung wünschen, bedingt das als Erstes, dass wir uns selber ändern und nicht, dass der andere sich zuerst ändert. Wir erleben gewünschte Veränderungen immer erst dann, wenn wir die Veränderung in uns, in unserem Denken und Handeln, initiierend durchführen.
Gerne fomuliert der eine oder andere von uns, dass wenn sich der andere ändert, er sich selbstverständlich auch ändert.
Scheinbar großherzig, evtl. ängstlich, skeptisch oder auch fordernd gibt er sich Preis. Nur, damit er selber den ersten Schritt nicht machen braucht?
Und dann sind da natürlich noch die Veränderungen, vor denen wir Angst haben oder die wir verächtlich abwinken. "Das soll helfen?", "Das ist gefährlich!" oder "Das ist lächerlich!" denken oder rufen, bzw. schreiben viele von uns.
Doch wie können wir das wissen, wenn wir es nicht anhaltend, intensiv und überzeugt genug selber ausprobiert und am eigenen Leib oder an der eigenen Seele erfahren haben? Und selbst wenn wir es erlebt hätten, bedeutet es dann, dass sich dieses Erlebnis immer wieder genau so wiederholen wird? - Mitnichten.