Zufriedenheit


Guten Morgen!

 

"17% der deutschen Arbeitnehmer sind unzufrieden mit ihrem Job." Diese Aussage ist das Ergebnis der letztjährigen Studie über die Zufriedenheit von Arbeitnehmern in deutschen Unternehmen. Die Zahl derer, die mit ihrem Job unzufrieden sind, ist auch deswegen so hoch, weil diejeneigen die sich entsprechend äußern glauben, dass Unzufriedenheit im Job, nicht von ihnen selbst abhängt.

 

Der Prozentsatz derer, die mit ihrem Job unzufrieden sind wird, so oder so gedeutet, praktisch jährlich kleiner. Und trotzdem antworten viele auf die Frage: "Bist du zufrieden?" mit einem "Ja!".

 

 

Wieso?

 

Faktisch liegt es daran, dass jeder, unbewusst oder bewuust, zufrieden ist, der nichts an seiner Situation ändert. Er ist somit der Art gering unzufrieden, dass er dem Grund der Unzufriedenheit maximal so weit nachkommt, dass er zum Schluss kommt "Ich kann daran nichts ändern." Spätestens mit dieser Aussage ist er zufrieden und fügt sich in das vermeitnliche Schicksal. Er belässt es beim alten und arrangiert sich damit.

 

Je nach dem, ob er eher potivi oder pessimistisch gestimmt ist, erlebt er sich also als zufrieden und unzufrieden.

 

Die Menschen, die bereits, und auch nur ab und an, daran glauben, dass sie an ihrer Unzufriedenheit "selbst Schuld" sind und für die Unzufriedenheit somit gleichbedeutend ist wie Mißerfolg und mir gegenüber diesen nicht eingestehen wollen,  antworten mir also auf die Frage, ob sie unzufrieden sindmit einem "Nein.".

 

 

Die Nachricht sind voll davon, wie unzufrieden wir alle sind

 

Stimmen die Nachrichten also nicht? Ich habe Mansager erlebt, die mir gesagt haben "Bei uns sind die meißten Arbeitnehmer zufrieden und motiviert!". Sie sagen also das Gleiche, wie jene, die von sich sagen, dass sie an sich nichts verändern brauchen. Alle sagen von sich, dass sie gut sind, wie sie sind und dass lediglich die ANDEREN sich verändern müßten.

 

 

Wie fühlst du dich, wenn du den Eindruck hast, dass du bewertet wirst?

 

Je nach dem, ob du ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein hast oder nicht, fühlst du dich wohl oder unwohl.

 

Je unwohler sich ein Mensch (der heutigen Zeit?) fühlt, desto eher glaubt er, dass er kontrollieren muss. Und so viele von unsr, gerade bei uns Deutschen, zu pessimistischen Kontrollemnschen geworden, die nach außen behaupten "Alles ist super!" und "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.".

 

 

Wie fühlst du dich, wenn du glaubst, dass dir nicht vertraut wird?

 

Kontrolle, mangelnde Kommunikation und mangelnde Beteiligung sind meines Erachtens die drei Hauptargumente, die dazu führen, dass Angestellte sich nicht mehr mit der Firma identifizieren. Dadurch haben sie es auch noch zusätzlich schwerer, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.

 

 

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.

 

So herum wird ein paar angenehm sitzender Schuhe daraus. Wer es schafft, seinen Mitmenschen (auch Mitarbeiter, die Familie und seine Freunde gehören dazu) einen Ehrenkodex glaubhaft zu vermitteln, darauf achtet, dass er ihn selber überwiegend vorlebt (auch dann, wenn er glaubt "Das bekommtschon niemand mit.") und es hinbekommt, dass seine Mitmenschen sich diesem Ehrenkodex stets bewusst sind, der erlebt, dass der oben benannte Sinnspruch zutrifft.

 

Wenn die Führungsriege eines Unternehmen, die Eltern den Kindern, die Führer einer Clique den scheinbar Untegebenen / Folgenden mißtraut, mißtrauen die scheinbar Untergebenen / Folgenden im Gegnezug auch nach oben hin. Ganz einfach auch deswegen, weil die, die das Mißtrauen aussenden ein morphogenetisches Feld erschaffen, dass immer mehr Menschen hineinzieht, je mehr sie es füttern.

 

 

Wer Betrügt? 

 

Wir alle, wenn wir glauben dadurch besser wegzukommen. Wer sich jedoch bewusst darüber ist, dass der Betrug jemandem schadet, den er ehrt und durch den er sich selbst geehrt fühlt,der  wird ehrlich bleiben.

 

Dan Ariely, israelischer Wissenschaftler hat die Betrugsneigung erforscht und ist genau zu diesem Ergebnis gekomen. Ob wir betrügern oder nicht hängt somit davon ab, wie wir uns selber annehmen und wie wir glauben angenommen zu werden.

 

Aus der Tendenz des Betrügens wird zu dem immer auch dann ein handfester Akt, wenn es zusätzlich weniger um Geld, sondern um geldwerte dinge oder Leistungen geht.

 

Das heißt nebenbei auch, dass Menschen mit Geld ehrsam umgehen. Wohl auch, weil sie s alle als erstrebenswert erachten viel geld zu haben.

 

Geht der Mensch jedoch mit Aktien, Dienstleistungen oder Produkten um, steigert sich seine Betrugsneigung und es wird zunehmend wahrscheinlich, dass er betrügen wird.

 

Daraus resultiert, dass Aktien eher rückdatiert, Dienstleisutgn eher erschwindelt und Produkte eher gestohlen werden, als wenn es sich um Bargeld handelt.

 

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