Es gibt immer mehrere Wahrheiten


Guten Morgen!

 

Ich denke, dass es den Holocaust gegeben hat.

 

Ich denke auch, dass den Juden, wie auch anderen Völkern, schlimmes Leid angetan worden ist.

 

Und ich denke auch, dass nun endlich Schluß sein kann, mit der Anbiederei derer, die selber keine "Schuld" an der Geschichte tragen, und der Jammerei jener, die selber die Kriegsverbrechen nicht mehr miterlebt haben. 

 

Lasst die Toten ruhn. 

 

Es betrübt mich immer wieder, wenn ich erlebe, wie kindisch sich gestandene Menschen selbst in öffentlichen Ämtern verhalten.  Das führt so weit, dass Greise noch gesucht werden, obwohl mehr als die Hälfte ihres Lebens wohl Strafe genug war.

 

Vergebung. Nächstenliebe.

Wer handelt eigentlich Heute noch oder wieder danach?

 

 

Ein für alle mal:

Unsere Großeltern, maximal noch unsere Eltern,  haben in Teilen oder kollektiv teilweise böse gehandelt. Das wissen nun genug Menschen. Eure Großeltern, maximal noch eure Eltern, haben darunter gelitten. Auch das wissen nun genug Menschen.

 

Wollen wir das bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter behandeln, oder wollen wir endlich gesunde Muttererde der Vergebung und der gegenseitigen Achtsamkeit darüber geben und in ihr einen Baum pflanzen, der ein Sinnbild für unser Ansinnen nach Verbrüderung, Recht, Freiheit und nachhaltiges Denken, bzw. Handeln steht?

 

Dieser ewige in-den-Mittelpunkt-dessen-stellen-was-wir-nicht-wollen langweilt mich und bringt uns nicht schneller dahin, dass wir gemeinsam unser Leben genießen!

 

Vielmer hindert es daran, genau das zu tun.

 

Solche Diskussionen, wie wir sie zur Zeit rund um das Thema Holocoust wieder haben, ist auch die Saat dafür, dass mehr und mehr Menschen nicht mehr hinhören, nicht mehr reagieren wenn antisemitisches Gedankengut zum Ausdruck gebracht wird.

 

Ich kann verstehen, wieso das so ist. Das Gesetz der Anziehung tut seine Wirkung. In der modernen Mathematik sind es die fraktalen Strukturen, in der Physik, der Chemie und der Biologie die morphogenetischen Felder.Schlußendlich kommt das alles auf die gleiche Wirkung heraus.

 

Wer etwas beachtet, was er nicht elreben will, schenkt ihm damit eine ausreichende Art von Aufmerksamkeit, damit genau das erst entstehen kann.

 

Da macht es doch Sinn, die Beachtung dorthin zu legen, wo wir etwas erschaffen, was wir erleben wollen, oder?

 

Liebe Damen und Herren des Zentralrates der Juden (nebenbei auch: lieber Herr Friedmann), liebe Vertreter anderer Völker die jemals verfolgt wurden und noch verfolgt werden, LiebDamenund Herren, die Sie meinen Schuld tilgen zu müssen,

 

Bitte lasst die Geschichte ruhen! Wir wissen, dass Schlimmes geschehen ist. Widmet euch doch Menschen, die lieber gemeinsam mit euch Freudvolles erschaffen und erleben wollen.

 

Nehmt vielleicht euer Ego, streichelt es und setzt es auf Diät. Dann evtl. auch euer Selbstbewusstsein streichelt und füttert es, damit es zu einem Selbstbweusstsein wächst, welches keine Opferhaltung mehr braucht um Anerkennung zu erleben.

 

Es gibt genug Menschen, die Heute den Hungertod sterben und anderswie leiden, nur weil ihr in dem Moment in dem ihr jammert ihnen nicht helft! 

 

 

Übrigens:

 

Holocaustleugner

Als ich im Fernsehen hörte, dass es Menschen gibt, die in einer Kirche aktiv tätig sind und den Holocaust leugnen, blieb mir der Mund offen stehen. So etwas habe ich für unmöglich gehalten.

 

Doch wieder bei klarem Verstand ist mir klar, dass es zu allem konträre Meinungen gibt. Also auch zum Holocoust.

 

Andererseits frage ich mich, ob es Journalisten, Politiker und Bürger überhaupt darum geht, Klärung im Sinne von Dialog und achtsamen Umgang miteinander zu erzielen.

 

Ist doch eine willkommene Angelegenheit um von anderen Dingen abzulenken.

 

Soeben war ich auf der offiziellen Seite der "Pius-Bruderschaft".

Dort steht in Fettschrift offizielle Stellungnahmen. Wer darauf klickt, kann folgendes lesen:

 

Der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland, Pater Franz Schmidberger, stellt zu der Frage über den 'Gottesmord' in den "Zeitbomben des II. Vatikanischen Konzils" richtig:


1. Die Aussage, die heutigen Juden trügen die Schuld ihrer Väter, muss auf jene Juden eingeschränkt werden, welche die Tötung Jesu Christi gutheißen. Ob heutige Juden dies tun, entzieht sich meiner Kenntnis.

2. Auch für die heutigen Juden ist der fleischgewordene Gott, Jesus Christus, der Erlöser und einzige Weg zum Heil: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich.“ (Joh 14,6) Es gibt für sie keinen separaten Heilsweg. Deshalb ruf schon der hl. Petrus, der erste Papst,

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