Priorität, Bereitschaft und Vertrauen


Guten Morgen!

 

Auch Hardy sei dank (!), habe ich seit Freitag einen separaten Button, der auf die ePetition hinweist und fühle mich nun so frei, dass ich hier wieder schreibe.

 

 

Was ist dir, was ist uns wichtig?

Dank der ePetition zum Grundeinkommen haben sich bisher etwa 41.500 Menschen veranlasst gefühlt, diese zu unterschreiben. Das sind schon eine ganze Menge. Allerdings wundere ich mich, dass es nicht 415.000 oder mehr sind.

 

Das Thema geht jeden an. So weit so gut. Doch entweder glauben manche, es ginge sie nichts an, oder sie vertrauen nicht mehr darauf, dass auch ihre Stimme wichtig ist und Veränderungen möglich sind.

Wieviel Arbeitssuchende haben wir, die Transferleistungen beziehen? Ich schätze, es sind mindestens ca. 6 Millionen. Vielleicht sind es sogar weitaus mehr. Die einen erhalten Arbeitslosengeld, die anderen Hartz IV, wieder andere sind in Bildungsmaßnahmen, in Ein-Euro-Jobs oder in Arbeitsverhältnissen, von deren Erlös sie nicht leben können.

Gehe ich dann noch davon aus, dass, je nach Studie, zwischen 70% und über 80% aller in Deutschland beschäftigter Arbeitnehmer unzufireden mit ihrem Job sind, dann bin ich bereits bei einer Gruppe von Menschen, die schon eine Zahl im zweistelligen Millionenbereich ausmacht.

Die ePetition haben bisher lediglich 41.500 Menschen unterschrieben. Die Deutschen, ein Volk der Mitläufer, der Ja-Sager und der Schwanzeinzieher (wenn es darum geht Courage zu zeigen und etwas zu riskieren)?

 

Ein Praktikumsgesetz hat 2006 bei 60.064 Menschen so viel Interesse ausgelöst, dass sie eine entsprechende Petition unterschrieben.

 

Einer Petition zur Halbierung der Benzin- und Dieselsteuer (2008) haben sagenhafte 128.193 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt.

 

 

Ist dem Deutschen Volk, das Autofahren wichtiger, als ein Leben in Freiheit?

Ist es den Deutschen wichtiger ein Symptom zu verändern, als die Ursache zu beseitigen? Ja, manche fühlen sich frei, wenn sie mit ihrem Auto fahren. Allerdings glaube ich, wenn jeder den ganzen Tag tun und machen kann, was er möchte, bietet das weitaus mehr Freiheit. Dochwer traut sich, diesen Gedanken als wahr anzunehmen? Und wer nimmt sich letztlich diese Freiheit heraus und zu welchem Preis?

 

 

Jeder kann mit einem Grundeinkommen zu der Aantwort finden, dass Freiheit unabhängig von äußeren Umständen ist.

Allerdings kann zu diesem Schluss auch Heute schon jeder kommen. Bequemlichkeit ist oftmals der Grund, warum dies eher selten der Fall ist. Wer stellt sich Heute noch vor die Aufgabe sich selbst komplexe Fragen zu beantworten?

Es scheint mir, dass sich Anstelle dessen vergleichsweise viele Menschen öfter fragen, ob sie dieses oder jenes Produkt kaufen, hier oder dorthin in den Urlaub fliegen oder diese und oder jene, auch überiwegend eher schwach-sinn-ige, Sendung im Fernsehen anschauen wollen. 

 

 

Ich erlebe es immer mal wieder, dass Menschen, die mit anderen als den üblichen Dingen, Fragen oder Antworten konfrontiert werden, diese lieber in eine Schublade packen, als sich mit ihnen anders, sinnstiftender, zu beschäftigen.

Ein körperlich anderes Aussehen ist eher eine Behinderung, als dass diese Beurteilung dazu führt die eigene geistige Behinderung zu erkennen. Ich kenne mehr körperlich gesunde Menschen die das Schubladendenken so oft nutzen, dass ich diesen Fakt als geistige Behinderung wahrnehme. Ich hab eso manchen Menschen mit einer körperlichen Andersartigkeit erlebt, der Leistungen erbracht hat, die so genannte (körperlich) Nichtbehinderte nicht erzielen. Und doch wird weltweit an körperlicher Behinderung festgehalten? Was für ein Armutszeugnis, allein schon im Bewusstsein darüber, dass es die Paralympics gibt, dank derer wir alle erleben könnten, wie wenig behindert Menschen mit einer körperlichen Andersartigkeit sind und wie behindert die Mehrzahl der Menschen denkt.

 

Menschen empfinden SICH als krank und stellen sich weder die Frage "Bin tatsächlöich ich krank oder mein Körper?", "Bin ich mein Körper oder habe ich einen Körper?".

Auch hoffen oder vertrauen sie weder anderer Denk- und Handlungsweisen, sondern nutzen das, was in anbetracht moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse (deren Vorhandensein oftmals schon seit Jahrtausenden sapirituell angenommen wurde) mittelalterlich wirkt: Das Bekämpfen oder Herauschneiden von ungewolltem, nicht erwünschtem, anstatt der Annahme, dass das Vorhandensein dessen einen Sinn hat. 

Symptomatisch hierfür ist die Medizin: Die Krebsgeschwulst ist nicht der Krebs an sich. Sie ist EIN Symptom des Sympomenkomplexes, der als "Krebs" bezeichnet wird.

Und doch wird lieber der Schulmedizin geglaubt, die keine Heilung weiß und den Anschluss an moderne wissenschaftliche Erkenntnisse, wie schon früher oft auch Heute wieder, verpasst hat und ein Gesundheitsbild aufzeigt, dass schon vor zwischen 20 und ein paar 100 Jahren überholt war.

Liebe Schulmediziner: Krebs ist heilbar. Allerdings nicht so, wie es sich die Pharmaindustrie wünscht.

 

 

Bist du bereit lsozulassen?

Das kenn ich noch von früher. Ich selbst habe wie folgt gedacht oder auch laut gesagt: "Ach, das ist doch alles Quatsch! Immer wird alles auf das Loslassen reduziert!"

Heute beurteile ich die erste Aussage gegenteilig und erkenne, dass faktisch alles tatsächlich auf das Thema "Altes loslassen/Neues annehmen" reduziert werden kann.

Veränderungen werden erreicht, weil von alten Denk- und Glaubensmustern losgelassen wird. Unmögliches wird so, wie auch immer, möglich. "Es funktioniert sehr gut, all das, was nicht funktionieren kann." ist aktuell die Aussage für mich.

 

Bist du bereit anzunehmen, dass du es in der Hand hast? Egal worum es geht, dein Erleben hängt von dir ab! Nicht von den Umständen oder den Entscheidungen anderer. Du bist, auf dich selbst bezogen, die Ursache auf die andere interagieren.

 

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