Gleiche Struktur = gleiches Ergebnis


Guten Morgen!

 

Gestern Abend überlegte ich, was ich hier Heute thematisieren möchte. Ich kam auf den Gedanken, dass es der Aspekt ist, dass wir uns als Gesellschaft noch immer wie Leibeigene verhalten.

 

Dann las ich Heute Morgen bei changeX, dass Hans A. Wüthrich, Wolfgang Winter und Andreas F. Philipp ihren Bestseller "Jeder sein eigener Narr" neu aufgelegt haben und begann, noch bevor ich den Artikel darüber las, mein heutiges Zitat zu schreiben.

 

 

Wir Narren

Ein Mensch kann einen anderen Menschen nur dann narren, wenn sich dieser narren lässt. Da wir uns selber den lieben langen Tag narren, in dem wir uns vormachen, wir seien anders, als wir sind, lädt das jene ein uns ebenfalls zu narren, die ebenso wenig wissen wer sie sind. Allerdings haben diese zusätzlich die von uns selbst genutzten Täuschungsmanöver so perfektioniert, dass wir glauben, sie wüßten was sie tun und ihnen demnach, mehr oder wneiger blind, folgen. Manchmal machen wir uns auch vor, wir seien gegen sie und bemerken nicht, wie wir sie damit auch unterstützen.

 

Die fraktale Struktur ist die Grundlage dieser Aussage

Die "Fraktale Stuktur" ist der grundsätzliche Unterschied der heutigen Mathematik zur Mathematik von Gestern. Heute wissen Mathematiker, dass eine Sache, ein Umstand oder auch ein Wesen im Großen genau so funktioniert, wie seine kleinste Einheit selbst funktioniert.

 

Wer sich ein Farn anschaut, erkennt was ich meine: Das Farn im gesamten, sieht von der Struktur her genau so aus, die das einzelne Farnsblatt. Die kleineren Strukturen des einzelnen Blattes des Farnes wiederum nutzen die gleiche Struktur. Die jeweilige Zelle ebenfalls. Schlussendlich kommt die Struktur des Farnes mit nur drei Linien aus, die schon in den kleinsten Einheiten die Regie führen und so das Aussehen des Ganzen bestimmen.

 

Diese Grundsatzannahme ist von modernen anderen Naturwissenschaftlern aller anderen Bereiche übernommen worden. In diesen Bereichen wird zwar öfter von morphogenetischen Feldern parliert, doch ist damit im Grunde das gleiche gemeint: Nutze ich eine Energie (zum Beispiel ein Gefühl), erlebe ich diese Energie bei anderen auch. Funktioniere ich beispielsweise so, dass ich des öfteren zweifle, ziehe ich, selbst wenn ich es nicht bewusst nach Außen trage, Menschen an, die auch zweifeln. Interessanter Weise kann es nun zu folgenden Abläufen kommen:

 

Menschen, die eher weniger zweifeln, sondern eben mehr vertrauen, kommen in eine Gruppe von Menschen, die allesamt überwiegend zweifeln. Daraus ergeben sich drei Möglichkeiten der Entwicklung:

 

1. Sie lassen sich durch die anderen zum Zweifeln anstecken und zweifeln mit.

2. Die anderen beginnen sich anstecken zu lassen und fangen an zu vertrauen.

3. Jeder bleibt in seinem Gefühl und die Gruppe trennt sich eher früher als später.

 

Wenn keine Gruppe die andere überzeugen konnte - Was ohnehin nicht möglich ist, da sich ein Mensch nur selbst überzeugen und nicht überzeugt werden kann. - kommt es häufig dazu, dass die Mitglieder der einen Gruppe die Mitglieder der anderen Gruppe zu verleumden beginnen, was eine bevorzugte Struktur ist, da sie dazu führt, sich nicht weiter auf die Thesen der anderen einzulassen und sich seinen Schein bewahren zu können, der natürlich eher selten als Schein, denn als REALITÄT verkauft wird.

 

Scheinbar undenkbar, dass sich ein zweifelnder Mensch dadurch, dass er den Argumenten Andersdenkender folgt, er zu einer anderen Meinung gelangt und so vielleicht feststellt, dass er deshalb Zweifelhaftes erlebt, weil er selber ein Zweifler - Entschuldigung, Realist - ist, oder?

 

 

Wieso wir uns selbst täglich narren

Wir als Volk beschweren uns, dass "Die da oben" uns verarschen und sie offensichtlich von nichts eine Ahnung haben. Dann finden wir als Volk schnell heraus, dass das ungerecht ist, was auch in die Aussage mündet: "Ein Volk hat genau die Vertreter die es verdient!". Die einen, jene welche zweifeln, antworten darauf oftmals lauthals: "Zynismus!". Die anderen, die sich selbst als Ursache erkennen, stimmen dieser Aussage, wenn sie wissen, dass es in der Welt, in diesem Universum, stets danach geht, welche fraktale Struktur zugrunde liegt, zu.

 

Was meinst du? Welche Teilnehmer einer Gruppe haben mehr Lebensfreude? Die Zweifler, die sich als Realisten erleben oder die Vertrauenden, die eine andere Strukturen erkannt haben und sich diese zu nutze machen?

 

Ich habe vor Jahren aufgehört ein überwiegender Zweifler zu sein. Ja, auch ich sagte damals, dass ich kein Zweifler, sondern dass ich ein Realist bin. Heute bin ich ein überwiegend Vertrauender und erlebe, dass sowohl Zweifler, als auch Vertrauende, Realisten sind, die sich ihre eigene Welt erschaffen. Die einen erschaffen sich eine Realtität des Zweifelns. Die anderen eine Realität des Vertrauens. In der einen Welt bruacht es Gesetze und Verbote. In der anderen nicht.

 

 

Nach einer indiansichen Mär würde es in etwa lauten:

"In der Seele eines Menschen leben zwei Wölfe. Der eine ist der Zweifler, der andere ist der Vertrauende. Welcher Wolf wird überleben? Der, den der Mensch füttert."

 

Welchen Wolf fütterst du? Wer sich mit Zweifeln füttert, wird schwerlich - doch möglicher Weise auch - erfahren, dass Vertrauen eine Welt erschafft, in der Mißtrauen, Kontrolle, Verleumdung und Verbote einen wesentlich kleineren Raum einnehmen können, als wir es für möglich halten.

 

 

Fraktale Strukturen

Die Welt der Menschen funktioniert so, wie die Menschheit selbst. Die Menschheit funktioniert so, wie ihre einzelnen Gesellschaften, die sie ausmacht. Jede Gesellschaft für sich funktioniert so, wie die Gruppen innerhalb dieser Gesellschaft. Die Gruppen wiederum funktionieren so, wie ihre einzelnen Gruppenmitglieder. Die Körper eines jeden Gruppenmitglieds funktioniert so, wie seine Organe funktionieren. Seine Organe funktionieren so, wie seine Zellen funktionieren. Seine Zellen funktionieren so, wie seine DNA funktioniert. Seine DNA funktioniert so, wie er selbst geistig/energetisch funktioniert. Und das entweder deswegen weil seine geistige Funktion der evolutionäre Fortgang des Geistes seiner Vorfahren ist und genau so funktioniert wie seine Vorfahren, oder weil er sich in eine andere Richtugn entwickelt hat, die gegensätzlich strukturiert ist.

 

 

Wir leben als ziviliserte Gesellschaft der westlichen Welt noch immer in den Strukturen des Mittelalters...

...weil wir selber uns weder dieser Strukturen bewusst geworden sind, noch daran glauben, dass wir genauso mächtig sein können, wie der mächtigste Mensch, den wir erleben. Wir jammern als Gesellschaft lieber, als komplex in eine hilfreichere Richtung zu denken!

 

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