Guten Morgen!
Du kennst sicher andere derartige Sätze:
"Wir haben die Regierung, die wir verdienen."
"Du verdienst (monetär), was du verdienst."
Im Gegensatz dazu glauben wir oftmals auch:
"Ich habe etwas besseres/mehr verdient."
Was, wenn dies ein Trugschluss ist und wir immer genau das erleben, was wir brauchen / verdienen? Zum Beispiel um daran zu wachsen, um bewusster zu werden.
Was, wenn der Sinn des Lebens nicht darin besteht Materielles Hab und Gut, bzw. Macht zu mehren, sondern bewusster und damit zufriedener zu werden? Was, wenn die Materie lediglich dazu dient erfahren zu können? - Hast du einen Körper oder bist du dein Körper? Wieso hast du einen Körper? Wieso kannst du mit deinem Körper Eindrücke wahrnehmen? Kannst du Eindrücke auch anders, als über deinen Körper, wahrnehmen?
Der Beobachter verändert das Ergebnis
In der Qauntenphysik gilt diese Aussage als Gesetz. Jemand, der beobachtet, verändert bereits das, was er beobachtet, weil er eine unbewusste Erwartungshaltung einnimmt (er will etwas beweisen).
Und da ich davon ausgehe, dass wir nur unsere bewusste Erwartungshaltung abschalten "einfach so" können, nicht aber die unbewusste (es sei denn, wir verändern sie bewusst), ziehe ich den Rückschluss, dass wir dadurch, wie wir uns unterbewusst programmiert haben, das anziehen, was wir erleben.
Gilt also das Ursache-Wirkungsgesetz, dann verdienen wir demnach das Resultat (unserer Wahrnehmung) als Ergebnis/Antwort, weil wir es bewusst oder unbewusst verursacht/erschaffen haben.
Wer einen Umstand oder etwas, bzw. jemanden wahrnimmt, nimmt ihn war, weil er damit/mit ihm etwas zu tun hat, dass es/ihn erst in dem Licht erscheinen lässt, in dem es/ihn wahrgenommen wird.
Beispiel:
Erlebe ich eine Regierung, deren Mitglieder sich in meinen Augen als unfähig erweisen, liegt das zum einen daran, dass ich mich entweder selbst, oftmals unbewusst, als unfähig erachte, oder daran, dass ich mich selbst als fähig erachte.
Wie ich über mich denke, das erkenne ich an meinem Gefühl. Fühle ich mich bei einer Ver- oder Beurteilung wohl und bleibe emotional ruhig, habe ich passend zu meinen unbewussten Programmen geurteilt. Je intensiver ich fühle, um so mehr erlebe ich meine Abhängigkeit von meiner Außenwelt. Je unwohler ich mich fühle, desto weniger direkt hilfreich ist mein unbewusstes Programm nach dem ich urteile.
Was ich erlebe hat meiner Meinung nach immer etwas mit mir selbst, alos auch mit meinem Bild/meiner Meinung über mich selbst zu tun. Habe ich ein Bild, eine Meinung von mir, die einem Wachstum von mir im Wege steht, erlebe ich dies, durch und dank anderer, als eine Spiegelung.
Beispiel:
Es ist wenig hilfreich zu verurteilen. Da ich mich selber veruteile und das nicht als wichtig anerkenne, erlebe ich Menschen die ich verurteile, um das zu bemerken. Je mehr ich mich selbst verurteile und mir damit im Wege stehe, um so mehr erlebe ich, was ich im Außen (scheinbar nicht mich betreffend, bzw. mich über Umwege betreffend) verurteile, bzw. um so intensiver verurteile ich im Außen.
Wir bekommen, was wir verdienen
Was, wenn wir etwas ablehnen, als unmöglich anerkennen, das dazu da ist, zufriedener zu werden, weiter oder gar an einen anderen Punkt zu kommen? Wäre es da hilfreicher es anzunehmen und anders damit umzugehen?
Wer z.B. das Verhalten von Politikern nicht mag, tut der gut daran, politisch aktiv(er) zu werden oder sich rauszuhalten?
Das hängt vom eigenen Bewusstsein ab
Bin ich mir beispielsweise bewusst, dass wenn ich nicht wählen gehe, meine Stimme automatisch jenen zugesprochen wird, die gewählt werden?
Wähle ich bewusst eine Partei, von der ich mir Veränderung erhoffe oder wähle ich das kleinere Übel bzw. aus Protest/zur Provokation?
Bin ich mir bewusst darüber, aus welchem Gefühl heraus ich mich wie verhalte? Weiß ich, dass Ablehnung stets aus der Angst heraus geboren wird und dass Annahme aus dem Vertrauen heraus entsteht?
Utopia
Von einer Mitarbeiterin von Utopia habe ich Gestern mitgeteilt bekommen, dass die Entscheider bei Utopia der Meinung sind, dass Spiritualität und Bewusstsein nicht zum Kernbereich von Utopia gehören.
Was sagt mir das?
1. Bei Utopia erkennen die Entscheider nicht meine Meinung als brgründet an, wenn ich aufzeige, dass ihre Kernbereiche erst aus der Spiritualität, aus ihrem Bewusstseinn heraus entstehen.
2. Je nach dem, wie sehr mich das aufregt, kann ich herausfinden, wie sehr oder wenig ich selber über die Basis meiner Kernbereiche weiß, bzw. welche Meinung ich, unterbewusst zum Thema "schützen" einnehme.
Mich hat es aufgeregt. Ich habe mich gefragt "Wie blind kann ein Mensch sein?". Und somit weiß ich, dass ich eine Aufgabe mit den Themen "verurteilen" und "Sichtweisen" habe.