Guten Morgen!



Wer traut sich im Internet noch öffentlich das System zu hinterfragen?

Ich erlebe, dass als ich dies öffentlich tat, ich ausgegrenzt und gesperrt wurde (temporär?) und so keine Möglichkeit hatte, meine Gedanken dort darzulegen (www.Utopia.de) wo sie emotional gewaltig behandelt wurden. Ich habe die Legitimation des gesamten (auch Rechts-/Werte-)Systems in Frage gestellt. Und mit wird meine Meinungsfreiheit geraubt. Zensur wird vollzogen.

 

Rechtfreier Raum, Internet? 

Nein. Nicht immer. Und doch, in diesem Fall, offensichtlich? Und noch nicht einmal beabsichtigter Weise? Das Recht wurde mit bester Absicht gebeugt ohne die Beugung selbst wahrzunehmen, nehme ich an.



Wieso kommt die Frage nach dem WARUM? überhaupt so zum Ausdruck?
Weil Menschen zu lange mißachtet werden. Weil Menschen zu lange ihrer Angst nachgeben und Eigenverantwortung abgeben. Weil Menschen Macht annehmen und sie für ihre Zwecke mißbrauchen. Weil das System genau darauf aufbaut.


Ja, ich weiß, die Antwort ist zu einfach, oder?

"Alles existentiell Wichtige im Leben IST, vom Prinzip her, einfach!" Was, wenn diese Aussage stimmt? Hinterfragen wir: Jeder kann essen, sich entleeren, Sex haben, ausruhen, sich beschäftigen und die Achtung auf sich lenken und vor sich und anderen haben, bewahren, bzw. erlangen.

Doch unser Geist, der nicht dafür geschaffen ist, ein Leben lang Urlaub zu machen, bzw. überwiegend der Bequemlichkeit untergeordnet zu werden, nutzt alle Register, um uns unsere, meißt ohne komplexe Überprüfung übernommenen, "eigenen" Regeln vor Augen zu halten, damit wir hinterfragen können.

Aber, bitte, wer hintefragt denn Heute noch? Und wenn wer hintefrasgt, wieviel davon sind in der Lage komplexe Gedanken zu denken, zu folgen? Deutschland, Land der Denker. Es war einmal?


Das Gesetz der Anziehung
Auch einfach: Gleiches zieht Gleiches an.

Die Antwort auf die Warum´s der Menschheit ist immer die gleiche: Weil ihr es zu kompliziert macht und hörig glaubt, was euch vorgesetzt wird.



Buddha soll bereits gesagt haben:
"Glaube nicht was du liest, glaube nicht was gesagt wird, auch nicht, wenn ich es sage. Es sei denn, es stimmt mit deinem Menschenverstand überein."



Stellt sich also folgend die Frage, was das ist "Menschenverstand"?
Laut Wikipedia: "Das Vermögen, Begriffe zu bilden und diese zu Urteilen zu verbinden"



Begriffe...
Was ist Bild-ung? Eine Erfahrungsvermittlung über Bilder?
Und welche Bilder werden an unseren Schulen vermittelt? KÄMPFEN UM`S ÜBERLEBEN!

Und so funktioniert sie noch immer unsere Gesellschaft, weil wir ein System aufgebaut haben, dass einer überholten Weltanschaung folgt, die mit einem Übersetzungsfehler ins Deutsche übernommen wurde.



Darwin schrieb in seinem "Origin" nichts vom Überleben des Stärkeren. Er schrieb vom Überleben des Angepassteren. Doch das hat auch in der Politik noch niemand begriffen, der in der Lage ist dieses Begreifen zu vermitteln. Und daher nutzt jeder aus, wo er kann, weil jeder auch zum ausnutzen geschaffen wurde und weil nur dann kaum jemand ausnutzt, wenn er einem Ehrenkodex folgt (siehe Dan Ariely "Denken hilft zwar, nützt aber nichts").

Und so werden auch im Bildungsbereich weiterhin überholte Aspekte genutzt. Wissen kommt da und an den meißten Orten noch imer vor der Empathie, obwohl beides wichtig ist. Jedes für sich in seinem Bereich beides zusammen für die Urteilsfindung.

Begreifen wir daher nicht, dass Schule, je gerniger der angestrebte Abschluss ist, immer weniger dafür da ist, eigenständige und eigenverantwortliche Menschen zu unterstützen, sondern Schule dazu da ist, Systemgläubige Ja-Sager zu produzieren? Ich habe eine Hauptschule besucht und trotzdem begriffen. doch was nutzt das in einem Land, in dem der Zugang zur Bildung mehrheitlich der Elite möglich ist?


Begreifen wir daher nicht, dass wir in Deutschalnd kein Bildungssystem nutzen, sondern ein Wissenssystem fördern, was bisher zu einem zwar logisch denkenden, jedoch empathisch leeren Wasserkopf, Selbstbereicherung und kriminellen Exzessen geführt hat?


Mangel an Achtsamkeit, Unwohlsein, Schmerzen, Leid, Katastrophen...
Genau so bedingt sich die Reihenfolge und genau so kann die Welt erlebt werden. Wenn wir nicht unser Denken und Handeln ändern, nachdem wir Schmerzen erfahren haben, wird die nächste Stufe das Leid sein, mit dessen Hilfe wir noch einmal vor die Wahl gestellt werden "Ändern oder weiter machen?". undd ann gibt es, wenn wir uns für das Weitermachen entscheiden, als nächstes nur noch die abfolge von Katastrophen immer größeren Ausmaßes. die Menschheit in Europa, in der Welt, bewegt sich wieder einmal einem Aufstand der Massen zu. Ich wage zu bezweifeln, dass er friedvoll erlebt wird. Das Gleiche erleben wir innerhalb der Natur. Ein als Katastrophe erlebtes Ereignis löst das andere ab.


Die Natur funktioniert so

Überlebensbedingendes menschliches Miteinander auch. Deshalb ist es nicht gewaltverherrlichend zu sagen, dass es die Gewalt braucht um dauerhaft zu überleben. Dieser Rückschluss ist ein logischer und empathisch nachvollziehbarer Fakt. Auch dann, wenn der Rückschluss vielen nicht klar zu sein scheint. Das Opfer ist immer auch der Täter und der Täter ist immer auch ein Opfer.



Das heißt nicht, dass Gewalt sein muß

Ganz im Gegenteil! Wer das trotzdem glauben möchte, der kann von niemandem überzeugt werden. Für mich gilt: Wenn wir rechtzeitig begreifen, brauchen wir Gewalt nicht erleben. Achtsamkeit ist der Ausgangspunkt von Gewalt. Und zwar in der Weise, als dass Achtsamkeit ungenügend gelebt wird.

 

Yin und Jang

Achtsamkeit ist der geringste Ausdruck von Gewalt. Gewalt ist der geringste Ausdruck von Achtsamkeit. Von der Wertigkeit völlig daneben und doch vom Prinzip her logisch und auch gefühlsmäßig nachvollziehbar. Allerdings bedarf das ein bestimmtes Maß an Achtsamkeit im Umgang mit Gefühlen. Auch dann, bzw. gerade wenn/weil sie komplex sind.



Liebe Grüße
Axel 

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