Meinungsfreiheit, Gewaltlosigkeit


Moin, moin!


Das Gleiche gilt dann natürlich auch für alle Menschen die innerhalb dieses "Rechtsstaates" bewegen und nun glauben, ein, im Grunde ilusionorisches, "Recht" zu haben, dass sie durchsetzen können, weil es ja per Gesetz festgelegt ist. Und je intensiver sie sich im Recht fühlen, desto intensiver, und eben auch bunter Umständen gewaltig denkt und handelt dann der eine oder andere auch und wird nicht bestraft, wenn er im Sinne der Gesetze handelt.


Weitestgehende Meinungsfreiheit kann es meiner Meinung nach erst dann geben, wenn das System an sich, also auch die Gesetze selbst, hinterfragt wird und unter Umständen dann auch widersprechend gehandelt wird.

Ethisch bedenkliche Gesetze beizubehalten, nur weil sie eben vom Staat gemacht worden sind, ist einem blinden Gehorsam gleichzusetzen. Ich persönlich befolge kein Gesetz, bei dem ich nicht den ehtischen Wert erkenne.

Meiner Meinung nach gibt es gibt zu viele Gesetze. Viele Menschen haben sich dadurch abgewöhnt eingenständig zu sein und schreien teils lieber nach dem Staat, anstatt sich zurückzunehmen, in abstand zu gehen und die ganze Angelegenheit auch aus der Sicht des Gegenübers zu sehen. Und zwar so lange, bis erkannt worden ist, worum es dem Gegenüber geht. Hinterfragen ist hier bedingend! Stattdessen gluben viele Menschen lieber dem, der vorsetzt, das was er vorsetzt, wenn es aus einer Richtung kommt, die er achtet. Blindes Gehorsam aus der Achtung heraus. Das bedeutet: "Ich will nicht wahrnehmen, dass auch du Gedanken und Handlungen hast, die unter Umständen alles andere als lobenswert sind und schau genau da eben nicht hin." Verdrängung. Verdrängung ist oftmals der Sauerstoff, den der Terror braucht um überleben zu können.


Grundlage in Deutschland ist:

Systemhinterfragendes Gedankengut und Tun ist nur so lange erwünscht, wie es dem System nicht schadet. - Schon allein hier ist die Frage erlaubt: Wieso etwas nicht schaden darf, was das abschaffen kann, was zu Schaden führt?


Ich verfolge andere Fragem: "Was bedeutet das "nicht schadet" im Grunde?", "Was ist ein Schaden überhaupt?", Kann es sein, dass es so etwas, wie einen "schaden" nur dann gibt, wenn daraus nicht an Erfahrung gewonnen worden ist? Und wer schädigt dann im Grunde wen? Derjenige, der sich selbst verweigert durch ein Ereignis zu lernen, zu erfahren, zu wachsen? Oder ist es wirklich der, der das Ereignis, scheinbar offensichtlich durch Schuldzuweisung, herbeigeführt zu haben scheint?


Würden wir Menschen jene loben, gar unterstützen, die es beispielsweie nicht geschafft haben ohne Gewalt gegen die Gesetze Chinas anzugehen, die allein aus der Menschenverachtung heraus entstanden sind?

Nö, das halten wir Deutschen, scheint es mir, mehrheitlich für sinnvoll. Schließlich sind "menschenverachtende Gesetze" aus unserer Sicht nicht erwünscht. Da sympatisieren dann auf einmal (?) sogar (?) eine große Anzahl von Deutschen dafür, dass Gewalt als letztes Mittel angewandt wird. Das ist auch völlig natürlich Gewalt als letztes Mittel zu wählen, da auch in der Natur das letzte Mittel die Gewalt ist. In Deutschland ist die Gewalt oft zu sehen, wenn mit offenem Auge hingesehen wird.

Die Deutschen sind ein gewalttätiges Volk. Das allerdigns wollen viele nicht von sich selbst denken. Praktisch jeder, der sein Recht mit legalen Mitteln mit NachDRUCK und GEWALTigen Mitteln, also z.B. per Anwalt, einzufordern sucht, sieht sich im Recht und begiebt sich nicht mehr dahin, von wo aus er erkennen könnte, dass er selber gerade Gewalt ausübt.


Wenn wir in Deutschland Gesetze des Staates oder Regeln von Organisationen innerhalb des Deutschen Staates drastischer, also GEWALTig(Ja, auch bereits hinterfragende Gedanken können als GEWALTbeladen erkannt werden) hinterfragen, weil wir erleben, dass das höfliche, gewaltfreie (?) Hinterfragen nicht zum Erfolg geführt hat, wird die Meinungsfreiheit, aufgrund der Meinung das Gesetz auf seiner Seite zu haben, völlig legal eingeschränkt.


Legal. Per Gesetz erlaubt. Meinungsfreiheit?


Meinung kann niemals frei sein, wenn es Gesetze gibt, die die Legalität der Art der Ausübung der Meinung beschneiden und es Menchen gibt, die das für sich, nach gutdünken (willkürlich) tun, weil sie Glauben so etwas unrealistisches, wie ein oder gar DAS Recht auf ihrer Seite zu haben.


Zur Klärung:


Ich bin dafür, dass die Meinung möglichst achtsam mitgeteilt wird. Ich bin dafür, dass Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Art, die sie gerade nutzen, von anderen als gewaltig empfunden werden kann. Doch ich bin auch für Gewalt. Als letztes Mittel und gut überlegt eingesetzt, also möglichst so, dass vorher eine Reflektion erfolgt, mit wie wenig Gewalt ich den maximalen Erfolg habe, um für alle etwas zu erreichen, von dem ich glaube, dass es allen und allem dienlich ist. - Ich hoffe, dass ich in naher Zukunft die Meinung vertrete, dass es der Mesnch als einziges Lebewesen geschafft hat, ohne Gewalt auskommen zu können. So lange gilt für mich: Gewalt ist der geringste Ausdruck der Liebe. Yin ung Jang eben.


Doch was nun?


Gewalt ist, meiner Meinung nach nur in dem Maß sinnvoll, wie sie im Gesetzbuch als rechtens anerkannt wird, also so, dass kein Verteidigungsexzess stattfindet, also sie als angemessen zu vertreten ist.

Jeder, der Kampfsport gelernt hat, hat sich mit diesem Aspekt befasst. So auch ich. Im Klartext heißt das: "Wenn ich angegriffen werde, darf ich mich angemessen verteidigen, also auch Gewalt anwenden." Daraus ist für mich ersichtlich, dass Gewalt immer auch Gewalt erzeugt und dass es nicht prinzipiell um Gewaltfreiheit geht, sondern um das Maß geht, mit dem Gewalt angewendet wird.

Wenn mich jemand verbal bedroht und ich drohe mit einer Waffe zurück, dann handelt es sich um den gesetzlich definierten Tatbestand des Verteidigungsexzesses. Angemessen wäre es hier mit Rückzug zu reagieren, so er möglich ist.


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