Guten Morgen!
Whow, was hätte ich Möglichkeiten, um mich zu beschweren, bzw. zu meckern und die Welt mit kritischem Blick wahrzunehmen:
- Mein Körper reagiert mit heftigeren asthmatischen Sysmptomen als in den
letzten Jahren
- Ein Übungskreis fiel aus
- Viele Termine zum Geldverdienen stehen nicht an
- Eine Umschuldung ist auch nicht in Sicht
- Unsere Hochzeit wird wohl anders ablaufen, als geplant
Meines Erachtens sind die körperlichen Symptome Anzeichen einer gewollten Veränderung. Das erlebe auch deswegen, weil ich in der vergangenen Woche eine weitere Entgiftung gemacht und diverse Glaubenssätze verändert habe. Konnte ich vor zwei Wochen noch kaum 100m bergan laufen ohne kaum noch Luft zu bekommen, klappte das diese Woche sehr gut. Auch die Nächte schlafe ich endlich wieder durch, wobei ich in der letzten Woche oft durch Hustenanfälle wach wurde und mich schlapp fühlte.
Den ausgefallenen Übungskreis nutzen wir, um bei einer Baumpflanzaktion bei Göttingen mitmachen zu können. Tolle Sache, bei der interessierte Laien den Förstern helfen Baumlöcher (durch Strurm oder durch Parasitenbefall) in Wäldern wieder aufzuforsten. Hier geht es zu einem Beitrag von mir auf der setie von Wikiwoods, die sich diese Dingezur Aufgabe gemacht haben.
Geld verdienen ist nicht alles und vor allem auch nicht das Wichtigste. Soviel bin ich mir bewusst. Zufriedenheit auf Dauer wird auch dadurch nicht möglicher, dass mehr Geld da ist. Allein die Möglichkeiten zu kurzfristiger Zufriedenheit steigern sich. Doch wer ohne Geld unzufrieden ist, wird es auch dauerhaft mit Geld bleiben. Ganz einfach deswegen, weil Zufriedenheit wenig bis gar nichts mit Konsum und Gebruach zu tun haben, sondern eher mit Sinnfindung und Nützlichkeit.
Tja, und in Sachen Finanzen geht es immer so oder so weiter. Was soll´s? Ich kenn das seit Jahrzehnten. Da hadere ich, ob ich genug Geld habe und ziehe noch mehr Momente an, anhand derer ich noch mehr hadere. Oder eben, ich bin zufrieden mit dem, was ich habe und ziehe damit Momente an, anhand derer ich noch mehr Zufriedenheit erlebe. Seit Monaten bauen wir Schulden ab. Und das sind ausgerechnet die Monate, in denen andere von einer Krise und von wachsenden Schulden reden.
Die Hochzeit wird meines Erachtnes eh überbewertet. Ginge es allein nach mir, würde ich wegen der zu erwartenden Steuerersparnis heiraten und aus keinem anderen Grund. Die Heirat ist für mich ebenso hoch-Zeit wie jeder andere Moment im Leben. Ich würde keine Feier daran hängen, freue mich jedoch, wenn meine Liebste das wünscht und organisere diese mit.
Die Gründe einer Hochzeit haben sich längst überlebt. Kinder wachsen auch ohne das Verheiratetsein ihrer Eltern als wertvolle Geschöpfe heran, Frauen brauchen keinen Mann mehr, der ihr Auskammen sichert und Anwälte können anders Geld verdienen als mit Heiratsverträgen und Scheidungsvorgängen. Wass soll dieser traditionswahn? Meines Erachtens ist es hilfreicher andere traditionen aufleben zu lassen und solche zu vergessen, die sich selbst übelrebt haben. Wenn anlässlich einer Hochzeit einen Grund zum Feiern gibt, dann auch anläslich einer jeden anderen getroffenen Entschdiung mit Tragweite. Wenn ich einen Sparvertrag abschließe beispielsweise. Oder wenn ich um-, bzw. Aufträge an Land ziehe.
Heiraten ist ein veraltetes Riutual, welches nicht mehr in unsere moderne Zeit gehört. Was soll der Quatsch von wegen "ewige Treue"? Meine freundin und ich sind uns einig, wenn einer von uns mit jemand anderem Sex haben will, soll er das machen und genießen. Oder ist die Ehe vielleicht doch mit einem Gefängnis ode reinr Kaserne gleichzustezen, in der jeder nur machen darf, was ihm erlaubt wird? Wir sind aufgeklärt und begreifen, dass "fremdgehen" nichts mit "untreusein" zu tun hat. Wieso soll ein Mensch sich einem anderen Menschen gegenüber verpflichten seine Wünsche nicht auzuleben? Nur weil der andere Mensch nicht gelernt hat wie ein mündiges Wesen mit seinen Gefühlen umzugehen und den Sinn von Gefühlen zu begreifen?
Wir heiraten standesamtlich, kaufen uns Ringe, wenn wir das passende Kleingeld haben und zwei gleiche Ringe haben wollen, um sie dann eh nicht am Ringfinger, sondern am Daumen zu tragen. Außerdem gibt es am Hochzeitstag - Interessant, oder: Die Hoch-Zeit des Lebens wird auf den Tag beschränkt, an dem sich Menschen ihre Treue schwören, die sie meißtenfalls eh nicht einhalten. - ein gemütliches Beisammensein im engsten Familienkreis, mit der Freiheit eines jeden das anziehen zu können, was bequem ist, sich keinen Kopf über Geschenke zu machen, weil die unterstützenden Geschenke zu einer Hochzeit Heute wohl genau so unnöltig geworden sind, wie alle anderen gRünde, die früher für das Hochzeitsritual standen. Heute muss isch scheinbar jeder fragen, ob er es sich leisten kann zu einer Hochzeit zu gehen, beovr er sich fragt, ob er hingehen möchte. - Pervers, meiner Meinung nach. Schenken können, kann der, der kann. Die anderen freuen sich einfach über unsere Entscheidung und feiern bei einem leckeren Bio-Essen mit.
Alles ist hilfreich, egal wie, wer oder was da ist, bzw. kommt. Der Volksmund stimmt eben auch hier, wenn er sagt: "Mach das Beste draus."
Feiern wir, wenn wir feiern wollen, anstatt uns zu fragen, was des Feierns würdig ist. Finden wir wieder mehr das Verbindende, das was wir Gemeinsam mit anderen haben, als das Trennende zu suchen.
Ich lass andere gerne weiterhin das Haar in der Suppe finden und diese köstliche Speise zeternd zurückgeben, während ich, wenn ich es finde, das Haar zwar immer noch moniere, es aber imme röfter lächelnd zur Seite lege und die Suppe genieße.
Meiner Meinung nach ein Zeichen von Wohlstand und Überdruss, die gute Suppe zurückzugeben, obwohl nur ein Haar darin schwimmt.
Liebe Grüße
Axel
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