Guten Morgen!

 

Zwar ist diese Aussage, wie viele andere auch, wissenschaftlich scheinbar widerlegt, doch hat das bisher nicht die Mehrheit der Menschen mitbekommen, wie mir scheint.

 

 

An meiner Person erfahre ich eindeutig, dass die Aussage widerlegt ist

War ich früher Hitzköpfig, sportlich sehr aktiv - wehe ich hatte keinen Sport! Mann, konnte ich mies drauf und aggressiv sein... - und auch sonst viel unterwegs, bemerke ich Heute, dass ich immer öfter ruhiger bleibe, Phasen habe in denen ich überhaupt keinen Sport mache - und mich trotzdem wohl fühle - und in denen ich zusätzlich auch noch die meißten Tage der Woche nicht einmal aus dem Haus gehe, was ich viel länger bewohne als früher (40 Mal umgezogen :oD).

 

 

Ob das am Internet liegt?

Sicherlich auch. Ich denke, dass, in meinem Fall, überwiegend ein Teil meiner Entwicklung ist. Damit will ich nicht sagen, dass jeder Mensch im Alter in sich ruhig und körperlich passiv wird. Nö, ich meine damit, dass viele in sich ruhiger und körperlich passiver werden. Fit und aktiv kann jeder bleiben. Bis ins Hohe Alter.

 

Allerdings sind Fitness und Gesundheit Wirkungen bestimmter Ursachen. Ich sehe sie in: gesundheitsförderlicher Ernährung, Streßbewältigung und aktiver Bewegung.

 

Auch erkenne ich, dass sich meine Prioritäten, teils um 180 Grad, gewandelt haben. war es mir früher wichtiger Texte fehlerfrei zu schreiben, geht es mir heute mehr um den Inhalt. 

 

Wollte ich früher Recht behalten und andere überzeugen, meine ich Heute, dass es Recht nicht, dafür jedoch viele, teils sich widersprechende, Wahrheiten gibtund kann andere in ihrer anderen Meinung lassen und trotzdem friedvoll und freundlich mit ihnen umgehen.

 

Ging es mir früher darum Schuld zuzuweisen, erkenne ich dieses Thema für mich Heute als sinnlos an. An seiner statt achte ich darauf, Ursache herauszufinden und verändere diese damit zukünftig anderes abläuft, während sich andere noch immer sinnbildlich oder auch real die Köpfe einschlagen weil sie lieber die Schuldfrage geklärt haben wollen anstatt die Grundlagen für die Zukunft zu verändern und so anderes erleben zu können.

 

Habe ich früher viel mehr nur für mich getan, schaue ich Heute öfter, was mich bewegt, ob es auch anderen dienlich ist und stelle fest, dass ich mich vermehrt mit Themen umtreibe, die über meine Wesenheit hinaus auch anderen nützlich sind. - Ein gesunder Egoismus ist dabei heruasgekommen. Schlussendlich kann ich anderen nur so viel von Vorteil sein, wie ich zuvor meine eigene Gesundheit und Leistungkraft in den Vordergrund gestellt und für sie geleistet habe.

 

Bin ich früher einem Streit nicht aus dem Weg gegangen, überlege ich Heute zweimal, ob ich diese oder jene Aktivität machen und ob ich diese oder jene Äußerung tätigen möchte oder ob mir mein Friede, meine Gesundheit, meine Ruhe mehr wert ist. Und da kann es eben auch geschehen, dass ich meine Zeit in so fern nutze, dass ich weniger klettern gehe und mehr zu Hause vor meinen Aquarien sitze und die Fische beobachte. - "Wie spießig!" hätt ich früher wohl gedacht. - Die Konsequenz, der Waschbärbauch, weniger stark ausgebildete Muskeln, geringere Kondition sind mir nicht sonderlich lieb, doch erkenne ich sie als Folge meiner Prioritäten als von mir selbst erschaffen an und scheibe niemanden mehr die Schuld dafür zu und bin mit den Folgen auch bewusst immer öfter zufrieden.

 

Als Ausgleich erlebe ich, dass wir in diesem Jahr viel mehr auch mit Übernachtungen unterwegs sind, als ich es innerhalb der letzten Jahre gesamt war. In Fulda, Göttingen, Herzogenrath, Oldenburg und Krefeld/Kempen warenb wir bereits - teils mehrfach) und nach Dorfchemnitz, München und Hamburg wird es uns in diesem Jahr scheinbar noch hinziehen.

 

 

Dabei erscheint mir das Leben immer öfter als faszinierend und lebenswert

Auch wenn der Bauchspeck mal zu- und ein anderes Mal wieder abnimmt. Sogar dann, wenn ich manchmal glaube viel lieber einen Waschbrettbauch an Stelle eines Waschbärbauches haben zu wollen. - Fakt ist: Wollte ich ihn tatsächlich viel lieber haben, hätte ich ihn. Alles und so auch er hat etwas mit Ursache und Wirkung zu tun. Alles.

 

Also genieße ich weiter möglichst viele meiner bewusst erlebten Momente im Leben, arbeite daran, dass es immer mehr bewusste Momente gibt und verändere mich weiter in eine Richtung in die ich die Welt gerne verändert erleben will: sozialer und ökologischer.

 

Hierbei stelle ich mich dann auch bewusster der Aufgabe, der sich wohl heute immer mehr Menschen bewusster stellen: Der Nachhaltigkeit.

 

Und stelle hier, wie auch in den Bereichen Soziales und Ökologie, fest, dass ich zukünfitg hilfreicher mit meinem Körper, meinem Geist und auch mit den Körpern und Geistern anderer Wesen umgehen könnte.

 

Und das nutze ich, um es denn auch öfter bewusst anzuwenden. Oder ich bleibe eben so eigennützig, in dem Maß sozial, ökologisch oder nachhaltig, wie ich es durch meine Gedanken, Meinungen und Handlungen auch bisher schon ausdrücke.

 

 

Es ist eben (fast?) alles im Leben (immer?) relativ

Es gibt für mich kaum noch Ultimatismen. 

 

Es gibt für mich keine Unordnung. Wohl aber eine Ordnung die ich als solche nicht zu erkennen vermag.

 

Genau so gibt es für mich kein asozial oder unökologisch. Es gibt für mich mehr oder weniger sozial und ökologisch. 

 

Daher gibt es für mich auch kein richtig oder falsch, gut oder böse, sondern lediglich ein anders. - was mich nicht davon abhält mich verbal noch immer mal wieder in einer Bewertung zu versteigern. Perfekt unperfekt eben. ;o)

 

 

Uns so bin ich an diesem Wochenende wieder relativ aktiv. Es gilt bei einem Umzug mit anzupacken. Meine Muskeln freuen sich darauf endlich wieder aktiver zu sein, wie mir scheint. 

 

Liebe Grüße

Axel

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