Guten Morgen!
Die meißten von uns scheinen noch zu denkwürdig niedrigen Preisen die meißten der von ihnen erworbenen Artikel, vom Grundnahrungsmittel bis zu Luxusyacht, derart einzukaufen, dass sie nicht die ökologischen und sozialen Zusammenhänge mit einzubeziehen scheinen.
Die meißten Deutschen scheinen zu glauben, dass sie in einem souveränen freien Staat zu leben, obwohl sie 60 Jahre nach dem Krieg in einer Besatzungszone namens BRD leben.
Die meißten Menschen weltweit scheinen weder das Zinsproblem, noch die tragweite von giralem Geld und schon gar nicht den Grundsatz des Geldsystems zu kennen, dass es Geld nur gitb, wenn jemand anderes Geld schuldet.In Folge dessen werden jene diskriminiert, die Schulden haben, anstatt ihnen zu danken, dass sie das Geldsystem damit aufrecht erhalten.
Die meißten Menschen begreifen scheinbar immer noch nicht, dass Freiheit nicht von der Summe von Geld, Materiellem oder der so genannten Macht abhängig ist, sondern von der inneren Einstellung die ein jeder hat.
Die meißten Menschen scheine sich nicht bewusst darüber zu sein, dass wir noch immer an Systeme glauben, die vor 100 bis 150 Jahren eine Daseinsberechtigung hatten, die jedoch mit dem Ablauf der Zeit nicht nur nicht mehr nützlich sind, sondern den meitsen von uns schaden.
So haben die meißten Menschen auch scheinbar noch immer ein Menschenbild und ein Beurteilungssystem was völlig überholt ist, da sie noch nach Prinzipien der Selbstversorgung (jeder versorgt sich durch Eigenanbau, etc. selber) entscheiden, obwohl sie längst in einer Gesellschaft der Fremdversorgung leben (was ich brauche erwerbe ich von anderen).
Auch scheinen die meißten Menschen noch immer nicht begriffen zu haben, dass wir alle nach den gleich Strukturen "ticken". Sie scheinen zu glauben, dass sie selbst gut, verantwortungsbewusst, fleißig und nützlich und die meisten anderen zu mißbilligen und ihnen die hehren Eigenschaften abzuerkennen sind.
Nur frage ich mich: Wenn die anderen doch nix taugen, nicht trauenswürdig sind, etc. wie ist es dann möglich, dass wir uns durch sie leben lassen?Schließlich sind es die meisten anderen, die, denen die meisten zu mißtrauen scheinen, die dafür ursächlich sind, dass wir alle zu esse und zu trinken, geschweige denn den ganzen Luxus haben, den wir haben. Jeder von uns. Auch Hartz IV empfangende (Friden, Dach über dem Kopf, Soziale System, etc.).
Irgendwie trauen wir den meisten wohl doch so weit, dass wir davon ausgehen, dass diese - von den meißten bewusst teilweise sogar auch als verbrechersich oder mindestens als egoistisch Schmarotzer diskreditiert und "nicht so gut wie ich selbst" bewerteten Menschen - so ehrbar sind, dass sie ihnen unbewusst zugestehen, dass sie dazu beitragen, dass wir alle auch morgen noch einkaufen gehen können, was wir zum Leben zu brauchen glauben, bzw. tatsächlich zum Leben brauchen.
Wie soll das gehen?
"Mit einem Grundeinkommen würden die meißten doch nicht mehr arbeiten gehen! Ich aber schon." höre ich da.
Halte ich mir vor Augen, dass schon Heute Transfairleistungen für 60% der Bevölkerung von 40% der Bevölkerung aufgebracht werden, frage ich mich, wieso dies nicht als ein bedingtes Grundeinkommen anerkannt wird und wieso weiterhin ein bedingungsloses Grundeinkommen so abwegig zu sein scheint.
Die meißten Menschen werden irgendwann einmal selber, an der eigenen Person, erlebt haben, dass der Schaden den Voteil besitzt, dass über ihn begriffen werden kann, dass die bisherige Gedanken, die sich daraus gebildeten Meinungen und die darüber erfolgten Handlungen nicht dazu angetan sind, das zu erreichen, was bis zum Eintritt vor dem Schaden mit einem dafür notwendigen Ausmaß noch als erstrebenswert erachtet worden war.
Doch, wie zu Anfang bereits erwähnt, glauben die meißten Deutschen auch scheinbar noch immer, dass sie in einem souveränen Staat leben, der Deutschland heißt und frei ist. Dass wir Gefangene in einem besetzten Land sind, 60 Jahre nach Kriegsende, machen sich weniger Menschen bewusst. Doch die werden immer mehr. Dass wir keine Verfassung haben, sondern ein von den Siegermächten mindestens mitbestimmtes Grundgesetz, wissen die meißten auch nicht. Warum? Die meißten wollen wohl scheinbar lieber konsumieren und gerbauchen, als sich die Zeit zu nehmen, sich die grundliegenden Fragen zu beantworten.
Die meißten Meschen scheinen zu glauben, dass sie von ihrem Einkommen leben. Ich jedoch habe noch nie Geld gegessen. Sehr wohl habe ich jedoch Geld ausgegeben um mir Essen kaufen zu können.
Die meißten Menschen scheinen zu glauben, dass sie für Geld arbeiten gehen, dass sie aufgrund eigener Leistung erhalten. - Weit gefehlt, denke ich. Wir erhalten unser Geld nur deswegen, weil andere sich das kaufen wollen, was wir erbringen.
Wir arbeiten nicht für Geld, sondern wir dienen denen die das kaufen, woran wir irgendwie beteiligt waren. Nur deswegen bekommen wir alle Geld! Weil wir anderen trauen, dass zu kaufen, was wir in welcher Art auch immer anbieten oder herstellen!
Und doch trauen wir uns im Kollektiv nicht den Glauben zuzulassen, dass die gleichen Menschen weiterhin Wünsche haben und nach deren Erfüllung streben, wenn sie ein Bedingungsloses Grundeinkommen haben?
Was ist das für ein Mangel an Logik und Traute?
Einer (Mangel), der menschlichen Wesen entspringt die nicht nach Beantwortung der Sinnfrage streben, sondern nach der Erfüllung von Konsumwünschen, wie ich meine.
Würden wir alle sozialer und ökologischer denken, meinen und handeln, würden wir längst erkennen, dass die Zeit schon jetzt reif sein kann, um allen Menschen weltweit einen den menschlichen Errungenschaften angemessenes würdevolles Leben leben zu können.
Und so kommt es dazu, dass wir im Kollektiv, also in der größeren Summe der Einzelnen, sinnbildlich in Sachen Menschenbild und Wirtschaftsverständnis noch immer daran glauben, dass der Strom aus der Steckdose kommt, anstatt zu hinterfragen, wie er dahin zu kommen scheint und woher er tatsächlich kommt.
Träumer!
Wer ist das? Wir, die glauben dass sich die Zeiten geändert habe und davon ausgehen in einer Fremdversorgergesellschaft zu leben, die es sich leisten kann, alle mehr am kulturellen, am vielfältigeren Leben teilhaben zu lasse? Oder sind das jene, die noch immer glauben, dass sie nur sich selber trauen können?
Willst du dir weiterhin ein Weltbild wähnen, in dem Trauen gut und Kontrolle besser ist und bei dem du davon ausgehst, dass selbstverständlich du es bist, dem getraut werden kann und es selbstverständlich der Andere ist, der kontrolliert werden muss?
Zitat von Theodor Storm (?)