Güten Morgen!
Unabhängig davon, mit welchem Thema du dich befasst, wirst du früher oder später erfahren, dass es ein Kreuz ist, sich auf ein Gebiet spezialisiert zu haben, wenn du die Randgebiete, die Schnittmenge also, außen vor lässt.
Obwohl eines DER heutigen Stichworte die "Vernetzung" ist, schaffen es manche scheinbar nicht die Vernetzung "zu denken" ( Wozu im Übrigen Götz Werner auch beim BGE aufmerksam macht.)
Wer jedoch etwas nicht denken kann, wird auch nicht erleben, dass es sich so ergibt, wie er es möchte. Wer das strukturelle Prinzip von etwas nicht erfasst, erreicht seine Ziele eher selten.
Eine Sache denken zu können, bedeutet sie auch auf andere Bereiche übertragen zu können, da eine "Sache" denken zu können, beinhaltet dem Prinzip, der Struktur folgen zu können und seine Meinung entsprechend dem Prinzip/der Struktur zu ändern, also anzupassen. Überleben tut also nicht der Stärkere, wie noch immer so manch eienr zu glauben scheint, sondern der, der sich den von der Natur vorgegebenen Strukturen bestmöglich angepasst hat ("fit" = angepasst sein).
Beim Thema BGE erlebe ich das genau so, wie bei anderen Themen. Innerhalb meines Bekanntenkreises der Menschen die sich mit dem Thema des Bedingungslosen Grundeinkommens befassen, kenne ich mehr Menschen, die dies bereits geschafft haben und das Konzept des BGE - Die Würde des Existierens ist es, wonach alles ausgerichtet sein sollte - auch in anderen Bereichen zum Ausdruck bringen.
Weniger sinnvolle Vernetzung
Beim Thema "Global Change" habe ich hingegen die Erfahrung gemach, dass die dort involvierten jungen Menschen das Thema "Global Change" - möglicherweise aus einem Übereifer oder aus einer Überakkomodation an das Prinzip der Schulung* heraus - "nur" im Bereich der Marktwirtschaft zu denken in der Lage sind.
Als ich im namentlichen Forum darauf aufmerksam machte, dass Global Change sehr viel mehr ist, als nur die Änderung einer Wirtscvhsaftsform, nämlich eben auch mit dem Wandel des Bewusstseins zu tun hat, waren scheinbar viele der dort aktiven Menschen so irritiert, dass sie anstatt die Zusammenhänge zu erkennen, liebr glaubten, dass ich "Werbung in eigener Sache" machen würde. - Schließlich ist es einfacher etwas abzulehen, als sich etwas anzunehmen. - Sie bemerkten folglich nicht den Zusammenhang zwwischen dem Global Change und dem Bewusstseinswandel, erachteten "meine Art" als "nicht in Augenhöhe", was letztlich zu meinem Rausschmiss aus dem Forum führte, bei dem sie sich wentweder nicht bewusst (!) waren, dass ein Rauswurf auf gar keinen Fall eine Sache der Augenhöhe ist, oder die Augenhöhe war hier auf einmal nicht mehr so wichtig. - Irgendwie kam mir das vor, wie "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.". Eine bedenkenswerte Strömung, wie ich aus der Geschichte gelernt habe.
Interessant ist für mich auch, wie wenig (?) Menschen bei der Grundeinkommensbewegung in der Lage sind "Gleiche (Geburts-?) Rechte für alle" über das BGE hinaus denken und ausdrücken zu können. Als ich kürzlich zu einer Spendenaktion aufrief, die darauf abzielte, dass ich Gelde rerhalte, um Wahlwerbung für mich - und somit auch für das Thema "BGE" - machen zu können, damit meine Möglichkeiten größer werden in den Bundestag Einzug zu erhaltent, bekam ich so manche Antwort, wie "Ich kennen niemanden mit Geld." oder "Ich unterstütze dich moralisch." Od diese Menschen nicht begriffen haben, dass neben dem BGE auch ein gleiches Recht in solchen Dingen erst möglich wird, wenn jemand wie ich die Möglichkeit bekommt von anderen Geld erhalten zu können?
Wenn schon die Befürworter eines BGE nicht in der Lage sind, das Prinzip des BGE über ein BGE hinaus denken zu können, wie sollen es dann Laien denken können?
Begreifen diese Menschen nicht, dass das Prinzip des BGE schon hier beginnt? Wenn ein Mensch nicht bereit ist mir einen Gelbetrag, und sei es nur ein Euro, zukommen zu lassen, weil die Tatsache, dass ich ein Mensch bin (und nicht erst die Tatsache, dass ich mich für das BGe einsetze!) der ihn darum bittet für ihn nicht ausreicht wie will er da in der Lage sein, dass Prinzip des BGE denken, geschweige denn vermitteln zu können?
Mein Spendenaufruf ist EINE Möglichkeit das Prinzip der "Gleicheit von Geburt her", also dem Prinzip "Gleichheit aus der Würde und aus der Tatsache der eigenen Existenz heraus" und dem Prinzip "Chancen-Gleichheit" (Hier: Möglichkeit auf anderer Leute Geld zurückzugreifen, um sich bekannt machen zu können, da nur gewählt werden kann, wer bekannt ist) zu erfassen und zu bemerken, dass es exakt das Prinzip ist, um dass es auch beim BGE geht.
Sinnvolle Vernetzung
Ganz anders erlebe ich Vernetzung und das Prinzip der "Gleichheit der Möglichkeiten" bei der Organisation "Mehr Demokratie".
Hier wird eine Presseeinladung nicht nur an alle Redaktionen der Lokalzeitungen herausgegeben, sondern auch an alle Parteien. Jedem wird die Möglichkeit gegeben mitzumachen. Unabhängig davon, was er darüber hinaus für Ansichten hat.
Innerhalb dieser Gruppe scheint begriffen worden zu sein, dass es keine "falschen" oder "richtigen" Unterstützer gibt und es eben wichtig ist, denjenigen zu unterstützen, der gerade in eine rgemeinsamen Sache aktiv ist. Hier erkenne ich nicht, dass eine scheinbare Spreu von einem scheinbaren Weizen getrennt wird. Viel mehr erleb ich, dass jeder eingeladen ist dabei zu sein der die Sache unterstützen will! So funktioniert, meiner Meinung nach, eine weiterführende Netzwerkbildung! Nicht Ausgrenzung, sondern Annahme ist das Prinzip der nachhaltigen Netzwerkbildung.
"Ein Fisch und ein Unternehmen fangen am Kopf zu stinken an"
Diesen Satz haben sicherlich viele Menschen, so wie ich von meinem Opa, von ihren Vorfahren übernommen. Doch was sagt dieser scheinbar oberflächliche Satz aus?
Mein Opa hat, wie viele andere auch, noch vor Bekanntwerden des naturwissenschaftlichen Begriffes der "fraktalen Strukturen" (Fraktale Mathematik) erkannt, wobei es bei diesen Strukturen geht: Eines baut immer auf etwas anderem auf und irgendetwas ist die Ursache dafür. Was zugrinde liegt ist eine gemeinsame Struktur!
Wenn der Inhaber einer Firma bestimmte prinzipielle Ansichten hat, wie zum Beispiel: "Würdevoll behandelt wird bei mir nur jemand, der mindestens diese oder jene Position erreicht hat.", wird sich dieser Leitsatz (fraktal = auf alles, was dieser Mann aufbaut) in seiner Firma fortsetzen. Das bedeutet, dass er überwiegend, bewusst oder unbewusst, Menschen in seiner Firma haben wird, die genau dieses Prinzip ebenfalls ausdrücken. Wenn also eine Putzfrau mißachtet würde, könnte sie also schon ihr Ansehen bei den Mitarbeitern dieser Firma im "Wert" gesteigert werden, wenn der Chef der Firma sie als würdevoll annimmt und dies öffentlich zum Ausdruck bringt.
Über den Tellerrand schauen und annehmen lernen
Dies, scheint mir, ist Heute eine der wesentlichen Aufgaben der Menschen. Noch achten weniger Menschen darauf, wo ihr Strom, ihr T-Shirt, ihr Fleisch, wo ihre Unterstützer herkommen. Doch sind es bereits Heute viel mehr Menschen, die begreifen, das so etwas von Bedeutung ist, als noch vor 20 Jahren.