Moinsens!

 

Arbeitslos. Die Arbeit los sein. Die Knechtschaft, die Sklaverei, die Not und das Mühsal los sein. - Darüber sollte sich doch jeder freuen, oder? Hat er/sie doch von nun an Zeit, sich seinem Lebens- oder anderen Werken zu widmen.

 

Doch nur jene, die sich als frei erleben, jene, die sich der Sinnfrage stellen, also einem Werk/Gewerk nachgehen, freuen sich, wenn sie ihre Arbeit end-lich los sind.

 

Diejenigen, die arbeiten, weil sie es zu müssen glauben, schinden sich lieber und werden mitunter gar körperlich, geistig oder seelisch krank, als dass sie sich auch der Sinnfrage stellten, was sie da eigentlich machen. Jene die sich als fremdbestimmt erleben, wollen lieber weiter im Hamsterrad ihr Leben dahin malochen/siechen. "Arbeit macht frei!"? - weder stimmte dies damals, noch stimmt es heute.

 

 

Arbeit, Hamster und Mensch (im Extrem "Deutscher")

Folgendes Zitat aus der aktuellen Brand Eins: "Fassen wir zusammen: Der Hamster ist des Hamsters Wolf. Er ist asozial. Er denkt nur an sich. Wenn ihn niemand beobachtet, also kontrolliert, dann gähnt er oder macht sich die Nägel. Zwischen Trägheit und Besitzstandswahrung will er nur eines: jene Laufräder aus Metall oder Plastik, in denen er stundenlang und bis zur totalen Erschöpfung seine Runden dreht, ohne dass das den geringsten Nutzen stiften würde. Der Hamster läuft und kommt nie an.

 

Das Hamsterrad, sein Charakter sowie der Umstand, dass das Tier erst nach dem Zweiten Weltkrieg so richtig populär wurde - also in der Ära der Vollbeschäftigung -, machen ihn zum idealen Wappentier einer Gesellschaft, die sich ebenfalls gern aufbläst, auf der Stelle läuft und gähnt, wenn keiner zuguckt. Wir sind eine Hamstergesellschaft. In einer solchen Hamstergesellschaft ist nichts schlimmer als der Verlust des Laufrades - wir nennen das Arbeit. Was dem Hamster dann bleibt, ist Fauchen, Brummen und Zähneklappern - das nennen wir Arbeitslosigkeit und Hartz IV. Hamsterfreunde, nennen wir sie mal Politiker, versprechen dann viele neue Laufräder - wir nennen es Wahlkampf. Nicht dass die Hamster das wirklich glauben würden - aber sie tun mal so, weil sie sich ein Leben ohne Laufrad, und damit Sinn, nicht vorstellen können. Wem es gelingt, den Hamstern heute noch weiszumachen, es gäbe genug Laufräder für alle - und damit Sinn für jeden Hamster -, wird gewählt."

 

 

Na, das passt doch: "Deutschland, das Land der Hamster". Hauptbundesland der Hamster ist dann wohl Westfalen, die Hauptregion Ostwestfalen und die Hauptsadt der Hamster ist für mich dann Gütersloh.

 

Doch auch hier, in Gütersloh, werden immer mehr Menschen gesichtet, die an Stelle einer Arbeit ein Werk erledigen und dafür ein Einkommen erhalten.

Das ist einer der Weg zum BGE (Bedingugnsloses Grundeinkommen, denke ich. Und, dass das BGE eine Lösung für die Aufgaben der Gegenward sein kann, darüber berichtet im jungen neuen Jahr sogar die ARD.

 

In diesem Sinne: 2010  der Wandel wird immer leichter erlebbar!

 

Liebe Grüße

 

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