Erleben wir das BGE noch zu unseren Lebzeiten?


Guten Morgen!

 

Die zwei Wölfe

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel, dass in jedem von uns zwei Wölfe leben. Den der Liebe und den des Hasses. Beide Wölfe kämpfen immer fort.

Fragt der Enkel: "Welcher Wolf gewinnt?"
Darauf der alte Indianer: "Der, den wir füttern."



Ich denke, dass wir das BGE erleben werden

Ob es allerdings noch in diesem System durchgesetzt wird oder erst nach einem Totalzusammenbruch der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systeme (was meiner Meinung nach auf jeden Fall in den kommenden 2-30 Jahren kommen wird und ich zu dem als reinigend, also hilfreich erachte), "das weiß nur die Zeit", wie es so blumig ausgedrückt werden kann.


Jedenfalls hab ich unter dem Begriff "Mitbestimmung - Grundeinkommen" als freier Kandidat für die 17. Bundestagswahl kandidiert und halte das BGE und "Mehr Mitbestimmung" (also Volksentscheide auf Bundesebene und Änderung der politischen Strukturen - Bitte beachten: 3 Links!) für sinnvolle, wie auch machbare und eben auch vom Grundgesetz her angedachte Lösungen.

 


Doch denke ich, dass es das Sozialste ist, wenn das BGE zuerst dort eingeführt wird, wo die gesundheitlichen Kosten (für Mensch und Natur) unseres Luxusstaats entstehen:
In den Ländern und für die Bewohnern selbiger nämlich, die wir mehrheitlich brav weiter ausbeuten (lassen), weil wir mehrheitlich zu bequem sind das System zu durchschauen, bzw. vom Luxus Abstand zu nehmen und eben noch immer nicht nur noch fair produzierte und gehandelte Waren kaufen.

 


Außerdem denke ich, dass das BGE erst dann eine Lösung mit weitgreifenden Konsequenzen ist, wenn der Bewusstseinswandel, dass Menschen ohne bezahlte Tätigkeit "nix Wert sind" sich in "Jeder Mensch ist jederzeit für alles nützlich. Sei es als negatives oder positives Beispiel." ändert.
Denn wenn ich die Dualität ins Spiel bringe, so denke ich an die These, dass wir das so genannte Negative mitunter noch länger (unabsehbare Zeitspanne? / 2012?) brauchen, um uns des so genannten Positiven in allem Umfang als erstrebenswert bewusst zu werden und also auch faktisch stets danach streben, also so oft als möglich ausdrücken, dass es um einen immer umfassedneren Ausdruck in den Bereichen Soziaologie und Ökologie geht.


Wenn die Dualität weiterhin im Spiel bleibt, schwindet mit einem BGE zwar Hartz IV und Co, doch denke ich, dass nach einer gewissen Zeit, jene die das BGE erhalten und keine weitere Einnahmequelle durch ihr Schaffen/Werken oder ihre Arbeiten haben, genau so abgestempelt werden und wenig am gesellschaftlicne Ertrag Teil haben werden, wie aktuell Hartz IV-Empfangende und Co.

 


Was wir vor der Einführung eines BGE brauchen, denke ich, ist ein Bewusstseinswandel der Priorität der Werte.
So lange es immer noch als erstrebenswerter angesehen wird, viel Geld und Luxusgüter zu haben, anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, bringt das BGE, wenn überhaupt (!), nur der Wirtschaft und dieser Fixierung etwas. Einen Mehrumsatz nämlich und der weitere Raubbau an Mensch und Natur. Hauptsache größer, schneller, weiter.


Es kann jedoch auch sein, dass durch ein BGE in diesem System, die Inflation ausgelöst wird und dadurch die Hyperinflation samt Währungsreform erfolgt. Was manche BGE-BefürworterInnen gerne ausblenden.

 


So oder so, denke ich, dass der Staat längst bankrott ist

Können "unsere" 1,6 Billionen Euro Schulden bezahlt werden? Selbst bei einer moderaten Tilgung von 05, - 1% bräuchten wir bis zu 800 Jahre, bei eienr Tiglung von 1 Milliarde im Monat (was in meinen Augen hypothetisch ist) noch immer 138 Jahre und bei einer Nutzung aller Einnahmen, die der Staat hat (was in meinen Augen ebenfalls hypothetisch ist) 8 Jahre, um die Schulden zu bezahlen.


Und, wird einer dieser Wege gegangen? Nein. "Wir", also die Arbeitnehmer, zahlen nur die Zinsen. Die Geldschuld bleibt. Prima Geschäft für die Banken, oder? Und der Mittelstand, also die Arbeitnehmer und ein Teil der Arbeitgeber, die Zahlmeister, täuschen sich weiterhin selbst, wenn sie glauben, dass sie den so genannten Eliten näher sind asls denen, die keine Einkommen durch eigenes Schaffen, Werken oder Arbeiten haben


Was machte ein Staat in der Vergangenheit immer, wenn er seine Schulden nicht mehr bezahlen kann?
Er schaut, dass er "den letzten Rest" seinen Reichen zuschiebt und setzt dann alles auf eine Wärungsreform oder Hyperinflation, weil er durch beide Werkzeuge sich selbst entschuldet. Dass dabei die Merhzahl der BürgerInnen ärmer wird und Not leidet, hat bisher keinen Staat von diesen Schritten abgehalten.


Blöd an der Währungsreform:
Die privat und unternehmerisch Schuldenden werden nicht entschuldet, sondern gehen in der Vielzahl Pleite, weil sie in der, nach einer Währungsreform stets aufkommenden, Inflation die Raten nicht mehr zahlen können.



Daher befasse ich mich seit Monaten vorrangig mit der mir Frage:

"Wie schaffen wir es, dass wir die Schulden aller reduzieren?"


Dabei kommt bei mir stets der Aspekt "Zinsen", also einer der systemischen Fehler (1. Link, 2. Link, 3. Link) unseres Finanzsystems, auf den Plan.

Wenn mit dem Ausleihen von Geld (natürlich auch mit dem Anlegen) keine Zinsen mehr eine Rolle spielten und zusätzlich Geld mit der Zeit an Wert verlöre (siehe: "alterndes Geld", "Wörgl" und "Regiogeld"), dann funktionieren Geld und Wirtschaft, wie auch das gesellschaftliche Miteinander auf einmal sehr sozial und produktiv.

Nun denke ich, dass, wenn die Schulden um die Zinsen bereinigt werden, also die Zinsen aus den Schulden herausgerechet werden und nur noch der geliehen Geldbetrag zurück bezahlt werden würde, jeder seine Schulden zahlen kann.

Fakt wäre zu dem, dass

1. mit dem Märchen "Geld arbeitet" aufgeräumt wird
2. Menschen die nur oder überwiegend in Geld anlegen damit aufhören
3. die Priorität der Werte sich wandelt
4. ein BGE tatsächlich optimal hilfreich sein kann

 


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