Der übende Meister


Hallo!

 

und sofort geht es los, mit der Geschichte 

Der Übende Meister




Einleitung:

Ich denke, dass jeder von uns ein übender Meister ist. Manche sind sich darüber bewusst, andere nicht. Viele von den übenden Meistern scheinen sich eher wenig darüber bewusst zu sein und führen ein Leben, dass mit den Attributen liebevoll, fröhlich, genussreich, hilfsbereit, vorausschauend, hoffend, annehmend und loslassen eher wenig zu tun haben.

Der übende Meister, von dem hier die Rede ist, lebte über Jahrzehnte ein Leben im so genannten Mangel. Als Seele hatte er sich ein Elternhaus bestellt, in dem Spiritualität in der form gelebt wurde, dass Angst, Zweifel, Hadern, Skepsis und ähnliche Geisteshaltung überwiegten.

Dank dieser Erfahrung lernte er, dass alles eine Frage der Perspektive ist. Ordnung herrscht immer. Es ist lediglich die Frage, ob sie als solche erkannt wird. Das Gleiche trifft bei vielen anderen Aspekten auch zu. So zum Beispiel in den zeitgemäßen Begrifflichkeiten Soziologie und Ökologie oder den zeitlosen Begriffen Liebe und Ehrbarkeit.

Er wurde sich im Laufe seines Lebens bewusst, dass bei beiden Aspekten einer Dualität, also z.B. Tag und Nacht, männlich und weiblich, hell und dunkel, Liebe und Hass der eine Begriff stets das Minimum des anderen beinhaltet. Im Tag, ist genauso der Keim der Nacht angelegt, wie im Männlichen das Weibliche, im Hellen das Dunkle in der Liebe der Hass angelegt sind.


Kurzum fand er heraus, dass Hass der geringste liebevolle Ausdruck ist und die Liebe der geringste Ausdruck des Hasses. Er erleuchtete seinen Geist mit der Erkenntnis, dass er dank dieser Wahrnehmung begriff, was damit gemeint war, wenn es hieß, dass alles Eins ist.

Unser übender Meister begab sich nach einem ausschweifenden Leben, in dem er seinen eigenen und auch den Tod geliebter Menschen schon im Alter von 16 Jahren, die extreme Ablehnung durch seine ihn im Grunde liebenden Eltern und schließlich durch sich selbst immer öfter zum Ausdruck brachte, einem Leben der Kompensation der fehlenden Selbstliebe und des fehlenden Selbstbewussteins, also dem Leben mit exzessiver Lust und exzessivem Leid, vor ein paar Jahren bewusst auf den Weg, sich selbst zu finden.

Auf diesem Weg erlebte er sich selbst immer öfter als zufrieden und wohlfühlend, als auch sein Leben immer öfter als selbstbestimmt und sich selbst als derjenige, der entscheidet, ob er sich wohl oder unwohl fühlt. Er erkannte, dass Leid der Keim der Freude ist und also wichtig ist, um einem Orientierungslosen Orientierung zu geben.

Und so nannte er sich fortan Zufriedenheitsentwickler für sich selbst und erkannte, dass er ein Zufriedenheitsentwicklungshelfer für jeden sein konnte, der ihn so erleben wollte. Er erlebte sich für sich und für andere immer weniger als quälenden Dorn im Fleisch, denn als auf seine eigenen und die Wunden anderer aufmerksam machendes Wesen.

Diese Geschichte erzählt seine Erlebnisse, die er dank seiner Aufenthalte in zwei Ashrams in Deutschland gemacht hat.



Kinder Yoga oder „Was will ich?“

Als unser übender Meister im alter von 42 Jahren eine Praxis für Shiatsu, Massage und Fußreflexzonenmassage in Halle in Westfalen unterhielt und seine Praxis stundenweise auch anderweitig anbot, damit Kurse wahrgenommen werden konnten, die die Bereiche „Gesundheit & Bildung“ beinhalten, erlebte er, dass ein anderer übender Meister bei ihm Yoga für Kinder anbieten wollte. Da unser übender Meister sich philosophisch und spirituell gern anhand östlichen Aspekten inspirierte, sagte er mit Freude zu.

Die erste Stunde empfand er so dann als eine große Hilfe im Werden von jungen Menschen und wollte ebenfalls Yoga für Kinder anbieten. Im Internet besuchte er die Homepage des Anbieters, der sich unter dem Namen Yoga Vidya ein Unternehmen aufgebaut hatte, und las sich die betreffenden Informationen durch. Da er den Eindruck gewann, dass es sich bei Yoga Vidya wohl um eine Sekte handeln könnte, kam er zum Schluss, diesen Anbieter außen vor zu lassen. Und da er keinen anderen Anbieter fand, ließ er auch den Wunsch Yoga für Kinder anbieten zu wollen außen vor und sammelte sich in dem, was es an seiner statt zu erleben gab.

In der Zeit danach erlangte er durch beide Wege der Aufmerksamkeit, durch Freude und durch Leid vielerlei Informationen, dank derer er sein Leben immer umfassender wandelte und sich selbst immer mehr in Richtung Freude und Liebe, Wohlwollen und Hoffnung ausrichtete. Er erlebte es als üblich, dass dies mal mehr und auch mal weniger gelang und war sich bewusst, dass dies der Natur der dinge entsprach, da sich die Natur auch in Wellen entwickelte und von der naturwissenschaftlichen Seite erachtet auch in (Energie-)Wellen messbar ist. Ganz so, wie den Wasserstand und die Wellen bei Ebbe und Flut, erlebte er Zeiten in denen das Leid, bezeichnen wir es als Ebbe, und die Freude, bezeichnen wir sie als Flut, überwiegend. Gleichwohl denken wir bitte daran, dass die der Part der Dualität, der mit Ebbe bezeichnet wird, genau so wenig ein faktischer Mangel ist und die Basis der Flut darstellt, wie das Leid ein dualer Aspekt des Lebens ist, auf dessen anderer Seite die ihm zur Ursache liegende Freude steht. Demnach sind also auch Flut, bzw. die Freude die Ursache der Ebbe, des Leids.

Grundsätzlich erachtet unser übender Meister, so er bewusst darüber reflektiert alles als einen wichtigen Teil des irdischen Lebens. Er ist sich bewusst darüber, wie Unterbewusstsein und Bewusstsein zu funktionieren scheinen und berücksichtigt in seinen bewussten Momenten, dass er bewusst nichts wahrnehmen kann, was er selbst in seinem Unterbewusstsein, oftmals unbewusst und schon in Jungen Jahren, nicht als wichtig für ihn abgespeichert hat.

Er begann vor einigen Jahren damit sein Unterbewusstsein kreativ und bewusst umzuprogrammieren, damit er immer öfter Wohlgefühl erleben konnte. Fortan erkannte er zunehmend Situationen anhand derer er sich unwohl fühlte, immer öfter als Möglichkeiten sich wohl zu fühlen. Auch entdeckte er, dass die Freiwilligkeit eine ganz andere Energie in sich birgt, als der Zwang. Er erkannte, dass für ihn Freiwilligkeit, Hoffnung und Liebe eine Seite der Medaille waren und Zwang, Angst und Hass die andere Seite darstellten.

Und mit jedem Tag wurde er mehr und mehr zu dem, was er außerhalb dieser als Erde erlebten Welt schon war, und was er dank dieser Welt zu erleben hoffte und erlebte. Nämlich, wie es ist, Liebe und Hoffnung zu sein, als auch freiwillig handeln zu können.

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